(22.3.2011, 10:25) In den USA erreicht Social Networking bereits die meisten Internet User und ist Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Dank des raschen Wachstums von Facebook sind das Absetzen von Statusmeldungen, Kommentaren oder das Teilen von Links bereits Routine für Millionen von Usern.
In einer neuen Studie schätzt eMarketer, dass in den USA bereits fast 150 Millionen Web User auch soziale Netzwerke zumindest einmal monatlich besuchen. Das erhöht die Reichweite dieser Seiten auf fast 64% der Onliner. Aber damit nähert sich die Verwendung einer Sättigung. Bis 2013 sagt eMarketer noch einen Anstieg auf 164 Millionen User oder 67% der Onliner voraus.

Auch wenn in den höheren Altersgruppen die Beteiligung signifikant zugenommen hat, so bleiben doch die jüngsten Gruppen die häufigsten und aktivsten Nutzer. Die enormen Zuwächse in den höheren Altersgruppen, die in den vergangenen zwei Jahren zu beobachten waren, werden in den nächsten Jahren weit weniger ausgeprägt sein.
In der Gruppe zwischen 45 und 64 wird erwartet, dass die Hälfte in Social Networks aktiv sind. In der Gruppe 18 bis 24 beteiligen sich jedoch 90% der Web User an sozialen Netzen.

Heuer wird es darauf ankommen, dass Social Networks ihre Verbindungen mit Menschen über 35 weiter festigen um sie engagiert zu halten. Auch in der Vergangenheit waren Wanderungen zwischen verschiedenen Angeboten im Netz zu beobachten. Frühere Stars wie Friendster oder MySpace haben ebenso rasch User verloren, wie sie sie gewonnen haben. Das Angebot an sozialen Netzen wird immer breiter und vor allem lokale Elemente gewinnen immer mehr an Bedeutung.
International ist allerdings noch einiges an Potenzial für weiteres Wachstum vorhanden, denn in den meisten Ländern ist die Nutzung noch weit von der Zwei-Drittel-Grenze entfernt, für die eMarketer offenbar eine Sättigung erwartet.