„Das mobile Internet“ nennt sich die aktuelle W3B-Studie über das Nutzungsverhalten mobiler Webdienste. Unter anderem wurde festgehalten, welche Apps dabei in der Beliebtheitsskala ganz vorne mitmischen.
(Wien, 05.09.2010) Welche Apps nützlich, nice-to-have oder einfach nur spaßig sind, darüber lässt sich streiten. Anders jedoch der tatsächliche Nutzungsgrad gemäß der W3B-Studie: Demnach werden Navigationsdienste mit 67,5 Prozent am häufigsten verwendet. Zu den Top drei der Beliebtheitsskala zählen außerdem Spiele- und Nachrichten-Apps (60,9 Prozent und 58,8 Prozent). Während knapp ein Fünftel der Befragten auf maximal fünf Apps zurückgreifen, nutzt der Großteil (26,5 Prozent) gleich über 40 Anwendungen. Für die meisten User jedenfalls sind die kostenfreien Apps die attraktivsten: 69 Prozent der in Anspruch genommenen Dienste sind gratis.
Premium-Geräte und ihre User Trotz der wachsenden Popularität des mobilen Internets, dominieren Smartphone-Besitzer den Anwenderpool: Gegenüber konventionellen internetfähigen Handys wird mit Smartphones deutlich öfter im mobilen Web gesurft. Aufgrunddessen sei laut Studie auch eine sukzessive Verdrängung herkömmlicher Webhandys durch iPhone und Co zu erwarten, so die Studienergebnisse.
Kritische Eigenschaften Die große Nutzerschaft des „klassischen“ Internets hingegen betrachtet die mobile Version eher kritisch. Die Kosten für das mobile Web seien einerseits zu hoch und andererseits zu undurchsichtig, ganz zu schweigen vom Nutzerkomfort, so die Vorwürfe.
Die Studienergebnisse zeigen jedenfalls: der Markt um das mobile Internet birgt noch einiges an Wachstumspotenzial. Verstärkt wird dies durch die fortschreitende Verbreitung von Tablet-PCs und Surfpads.