(19. 01. 2012; 14:00) In manchen Situationen ist es einem einfach nicht möglich seine Sprachnachrichten abzuhören. Entweder weil man gerade in der Arbeit ist und einfach nicht rangehen kann, weil man auch gerade einfach mal nicht erreichbar sein will, die Umgebung zu laut ist. Es gibt viele Gründe weswegen manche Anrufe in der Mailbox landen und genau diese Lücke versucht Vodafone nun zu füllen. Der Netzbetreiber sieht darin den Vorteil, dass man auf Informationen schnell zugreifen kann, auch wenn man gerade nicht abheben kann.
Der neue und vom Namen her sich selbst erklärende Dienst, wandelt Mailbox-Nachrichten in Text um und schickt diesen als SMS, oder auf Wunsch auch als Email, an den Nutzer aus. Voice-to-Text soll nach Aussagen von Vodafone bis zum Ende der Testphase, am 31. August auf jeden Fall kostenlos sein. Ob und wenn ja, wieviel der Dienst kosten wird, ist noch nicht bekannt.

Während der Testphase kann es natürlich noch zu einigen Fehlern im Dienst kommen. So können Lücken im Text und zu Rechtschreibfehler auftreten. Wer sich für den Dienst anmeldet, sollte wissen, dass die Mailbox-Nachrichten stichprobenartig, zur Kontrolle des entstandenen Textes, abgehört werden können. Sollte es bei der Umwandlung einer Nachricht in Textformat zu erheblichen Problemen kommen, aufgrund des Dialekts oder massiver Nebengeräusche, wird der Nutzer vom Betreiber per SMS darüber informiert.
Sollte sich dieser Dienst etablieren und das halten was er verspricht, zeigen sich besonders viele Vorteile auch für Hörgeschädigte. Auch im Ausland kann sich dieser Dienst in naher Zukunft rentieren, wenn man sich damit die Roaming-Gebühren ersparen kann.