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Oracle zeigt einen Ausblick auf das Next Generation Oracle Application Development Framework Mobile, sowie Versionen von JD Edwards EnterpriseOne für das iPad.

 

(San Francisco, 05.10.2011, 09:10 PT) Bisher war bei der Oracle OpenWorld 2011 sehr viel von Big Data und riesigen Datenmengen direkt im Speicher die Rede. Mobile Applikationen, das heißt die Nutzung der Daten am iPad oder anderen Tablets, spielen eher eine untergeordnete Rolle. SAP ist da dank der Hilfe von Sybase offenbar schon um einiges weiter fortgeschritten. Gestern hat aber auch Oracle einen Ausblick auf seine Pläne gegeben und von JD Edwards ein konkretes Beispiel gezeigt.

Und John Fowler, Head von Oracles Systems Business, bestätigte auf Nachfrage auch, dass Android unterstützt werde. Der Patentrechtskrieg gegen Google hat darauf offenbar doch keinen Einfluss.

Oracle Application Development Framework (ADF) Mobile ist eine Erweiterung des Oracle Application Development Framework und wird die Entwicklung von Java-basierten mobilen Anwendungen vereinfachen. Als Teil von Oracle Fusion Middleware wird es mit Oracle ADF Mobile möglich, native und Web-Funktionen in einer mobilen Anwendung zu vereinen. Basierend auf einem Next-Generation Framework erleichtern die neuen Funktionen die Entwicklung mobiler Anwendungen.

Entwickler können Anwendungen einmal programmieren und auf verschiedenen Plattformen einsetzen, einschließlich iOS von Apple. Oracle ADF Mobile gestattet es Programmierern außerdem, Unternehmensanwendungen auf mobile Geräte zu bringen und deren native Funktionen durch direkten Zugriff voll auszuschöpfen. Um die Konvergenz zwischen Entwicklungen für das Web und solchen für mobile Geräte zu unterstützen, wird es eine umfangreiche visuelle und deklarative Programmierumgebung geben, die mit Oracle ADF konsistent ist, damit Entwickler ihre bestehenden Kompetenzen weiter nutzen können.

Oracle hat auch eine Version von JD Edwards EnterpriseOne für das  iPad präsentiert. Dem Konzern zufolge handelt es sich um das erste Software-Paket für Enterprise Resource Planning, das auf Apples Tablet läuft – gemeint sind da wohl die eigenen Produkte, denn von SAP gibt es da schon sehr viel und seit einiger Zeit.

Die iPad-Version enthält „applikationsspezifische Gesten, um Interaktionen intuitiv und effizient zu gestalten". Kunden, die EnterpriseOne 8.12 oder 9.0 einsetzen, können die Mobile-Fähigkeiten aktivieren, indem sie EnterpriseOne Tools Release 8.98.4.5 als Teil ihres Wartungszyklus herunterladen.

Eine weitere App heißt Field Service Work Order und steht EnterpriseOne-9.0-Kunden zur Verfügung. Zielgruppe sind Techniker, die mobil arbeiten müssen. Deshalb gibt das Programm auch Zugriff auf Handbücher, auf Dokumentationen zur Arbeit und auf Google Maps.

"Die Kunden wollen nicht für viel Geld angepasste Anwendungen entwickeln, um überall und immer auf wichtige Geschädftsdaten zugreifen zu können", sagt Lyle Ekdahl, der Vizepäsident und General Manager für Oracles Bereich JD Edwards. Diese Lücke habe man mit der ersten ERP-Suite für Apples iPad geschlossen. Er führte auch aus, Oracle habe die Zahl der notwendigen Touch-Interaktionen reduzieren können, indem es von vornherein die passende Touchscreen-Tastatur für jede Art von Datenfeldern einblende.

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