(21.12.2011, 08:34) Laut Reuters habe Amazon im Sommer ernsthaft einen Kauf von RIM angedacht. Man habe sogar eine Investment Bank angeheuert, die einen möglichen Deal bewertet haben. Ein formelles Angebot sei aber nie gemacht worden.
Bevor das Interesse nämlich zu groß werden konnte, soll RIM selbst abgewunken haben. Das Unternehmen setzt auf seine starke Infrastruktur und natürlich auf eine neue Generation von Smartphones. Geräte mit dem neuen Betriebssystem kommen aber nicht vor der zweiten Hälfte 2012 auf den Markt.
Obwohl die Hardware von RIMs Playbook und Amazons Kindle Fire sehr ähnlich sind, erfreut sich Amazons Tablet aber eines ungleich größeren Erfolges. Angeblich sollen die beiden Unternehmen aber weiterhin Gespräche über Kooperationen führen.
Von der Wallstreet seit auch versucht worden Samsung und HTC an RIM zu interessieren. Außerdem habe RIM anderen Smartphone-Herstellern wie Samsung und HTC eine Lizenz für sein nächstes Betriebssystem Blackberry 10 angeboten.
Im Wall Street Journal sind nun neue Gerüchte aufgetaucht. Angeblich haben Microsoft und Nokia erwogen, gemeinsam RIM zu kaufen. Der aktuelle Stand der Überlegungen sei aber unklar. Unter Berufung auf informierte Personen schreibt das Blatt, führende Manager aller drei Unternehmen hätten sich häufig getroffen, um über die Entwicklung ihrer bisherigen Kooperationen zu sprechen.
RIM steckt in einer sehr schwierigen Lage. Die Smartphones, einst ein Verkaufshit, verkaufen sich immer schlechter. Während der Markt weiter schnell wächst, dürfte der Blackberry-Absatz im laufenden Quartal auf 11 bis 12 Millionen Stück einbrechen, nach rund 15 Millionen noch vor einem Jahr.