Der Microblogging-Dienst hat die Integration von Fotos und Videos innerhalb der Tweets getestet. Im Netz wird bereits über die Sinnhaftigkeit diskutiert.
(Wien, 29.07.2010) Laut einem Bericht von Mashable konnten Twitter-User kurzzeitig unter den Einstellungen die Funktion "Tweet Media" aktivieren. Mit dieser Erweiterung testete Twitter die Integration von Fotos und Videos innerhalb des Twitter-Feeds. Fraglich ist jedoch, ob der Microbloggingdienst durch eine solche Funktion nicht seine eigentliche Daseinsberechtigung beschneidet.
Bilder sagen mehr als Worte?
Twitter konnte seit seinem Launch vor vier Jahren einen unglaublichen Siegeszug hinlegen und das vor allem durch seine spartanische Funktionalität. Die Beschränkung auf 140 Zeichen macht es für User unumgänglich, die Worte bewusst zu wählen. Und genau diese Eigenheit von Twitter sehen viele nun gefährdet. Befürchtet wird auch dass es durch die Einbettung von Multimedia-Inhalten zu längeren Ladezeiten beim Microblogging-Dienst kommen wird. Für bereits etablierte Seiten ist eine so tiefgreifende Veränderung auf jeden Fall ein schmaler Grad.
Twitter scheint mit der Einbindung von Bildern und Vidoes vor allem darauf abzuzielen, den User länger auf der Seite zu halten. Auf die Anfrage von Mashable bestätigten die Twitter-Betreiber, dass das neue Feature derzeit getestet werde. Mittlerweile wurde die Funktion aber bereits aus den Einstellungen entfernt.
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