(15.2.2011, 8:30) Crowdsourcing wird immer mehr zum Trend. Daher müssen wir es auch in den deutschen Sprachgebrauch übernehmen, obwohl sich das Verb „crowdsourct“ noch immer sehr eigenartig liest.
Kürzlich berichteten wir über die Navigations-App Waze, die den Aufbau von Straßenkarten auch den Wazern – das sind die Autofahrer, die Waze nutzen – überlässt. Und es macht wirklich Spaß zu beobachten, wie neue Straßen auf der Karte entstehen.
Das muss sich auch Twitter gedacht haben, dass es seinen Usern Spaß machen könnte, selbst für Versionen in der eigenen Sprache zu sorgen. Noch dazu wo mehr als 200 Millionen Menschen ein Service nutzen, das von etwas mehr als 300 Mitarbeitern betrieben wird.
In seinem Blog lädt Twitter nun dazu ein, sich an der Übersetzung in die Landessprache zu beteiligen. Und man hat dafür sogar ein eigenes Tool zur Verfügung gestellt. Clevere Idee.
Wer Lust dazu hat, kann sich hier http://translate.twttr.com/welcome an die Arbeit machen. Übersetzer in Deutsch sind nämlich gefragt.
