Studie zur digitalen Dividende

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Studie zur digitalen Dividende

 

Die RTR-GmbH gibt eine Studie zur Nutzung der digitalen Dividende in Österreich in Auftrag. Dabei soll der zukünftige Bedarf an Rundfunkfrequenzen analysiert werden.

(Wien, 29.12.2009) Die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) hat am Dienstag, den 29. Dezember eine Studie in Auftrag gegeben, die Nutzungsmöglichkeiten für die "digitale Dividende" in Österreich aus volkswirtschaftlicher Sicht bewerten und Handlungsempfehlungen für die politischen Entscheidungsträger entwickeln soll.

 

Analyse des Bedarfs an Rundfunkfrequenzen

Mit der Erstellung wurde die Arbeitsgemeinschaft "AB Consulting (Arne Börnsen)/Infront Consulting & Management GmbH" (ARGE ABI) mit Sitz in Hamburg) beauftragt. "Durch die Arbeitsgemeinschaft AB/Infront erscheint hinreichend gewährleistet, dass insbesondere der konkreten österreichischen Situation umfänglich Rechnung getragen wird", gibt Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Rundfunk, die Entscheidung bekannt und ergänzt weiter: "Wir erwarten auch eine sorgfältige Analyse eines realistischen zukünftigen Bedarfes an Frequenzen für Rundfunkübertragungsdienste." Georg Serentschy, CEO und verantwortlich für den RTR-Fachbereich Telekommunikation, führt aus: "Uns war im Rahmen der Vergabeentscheidung wichtig, dass die Studienautoren unvoreingenommen die Nutzungsszenarien für die digitale Dividende erarbeiten werden und nicht a priori einen bestimmten Verwendungszweck vor Augen haben."

 

Interviews mit Marktteilnehmern

Die Studie muss bis Ende März 2010 erstellt sein. Wesentlicher Bestandteil der Untersuchung werden auch Interviews mit betroffenen Marktteilnehmern aus dem Rundfunk- und Telekommunikationssektor sein, heißt es in der Aussendung.

 

Die digitale Dividende

Die "digitale Dividende" ist durch die Digitalisierung der Übertragungswege für Rundfunk entstanden. Diese Übertragungstechnologie erlaubt einen sparsameren Einsatz von Frequenzen. Mit "digitaler Dividende" wird daher jener Teil des Frequenzspektrums bezeichnet, der nach der Digitalisierung und nach Befriedigung der bisherigen Rundfunkanwendungen zusätzlich genutzt werden kann (790-862 MHz). Der Frequenzbereich der digitalen Dividende ist bei Rundfunk- sowie Telekomanbietern gleichermaßen begehrt, weil er durch seine günstigen physikalischen Ausbreitungsbedingungen gute Voraussetzungen für breite Anwendungsmöglichkeiten eröffnet.

 

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