(08. 02. 2012; 13:00) Seit der CES im Jänner diesen Jahres tauchten Gerüchte auf, dass Microsoft bei seinem neuesten Betriebssystem auf das klassische Startmenü verzichtet. Diese Annahmen gründeten auf aufgetauchten Screenshots zur aktuellen Windows-8-Version. Diese zeigten statt der gewohnten Startfläche die seit Windows 7 bekannte Superbar in der unteren Leiste.
Microsoft dementierte und bestätigte in den vergangenen Wochen das Gerücht rund um das Verschwinden des Startmenüs nicht.
Gestern veröffentlichten Entwickler im offiziellen Microsoft-Blog weitere Details zu Windows 8 für ARM. Vordergründig geht es um die Bemühungen einen neuen Power-Status in die neue PC-Generation zu integrieren. Basierend auf der SoC-Architektur (System on Chip), die hauptsächlich bei Smartphones zum Einsatz kommt, werden die Computer bei zu langer Inaktivität nicht komplett heruntergefahren, sondern wechseln in den so genannten Connected-Standby-Modus. Der PC ist weiterhin eingeschaltet, aber verbraucht in diesem Zustand extrem wenig Strom. In diesem Modus erhält man weiterhin aktuelle Mails und auch Instant-Messages, sowie VoIP-Anrufe, ohne viel Strom zu brauchen.
Diese Entwicklung war unter Verwendung des Metro-Designs, nach Angaben der Entwickler, leicht zu entwickeln und konfigurieren. Bei dem klassischen Startmenü stellte sich das ganze als Herausforderung dar, weswegen es auch länger dauerte dafür den Power-Status zu programmieren.
Diesem Blogeintrag zufolge bleibt neben dem Metro-Design also das klassische Windows Startmenü erhalten, auch wenn es von Microsoft nach wie vor keine offizielle Bestätigung dazu gibt.