Aufgrund eines Sicherheitslecks in DLL-Dateien können Programme von Drittanbietern zur ernsthaften Gefahr für den Windows-User werden.
(Redmond, 24.08.2010) Dass über ein Leck Schadcode via DLL-Dateien auf Windows-Systemen ausgeführt werden kann, ist bereits seit letzter Woche bekannt. Nun äußerte sich Microsoft offiziell dazu. Hunderte Programme sind von der Sicherheitslücke betroffen, dem User bleibt nur übrig, diese auf den neuesten Stand zu halten.
Prüfung
Durch manipulierte DLL-Dateien können Programme von Drittanwendern zu kriminellen Zwecken gebraucht werden. Windows-Programme wie der Internet Explorer nutzen meist einen unsicheren Weg, um DLL-Dateien zu laden. Microsoft will seine Programme nun überprüfen und gegebenenfalls einen Patch anbieten. Bisher ist noch unklar, wieviele Microsoft-Programme von dem Sicherheitsleck betroffen sind, klar ist jedoch dass es sich um eine Vielzahl handeln soll. Auch Anwendungen von Drittanbietern sind von diesem Problem betroffen. Der User kann sich nur dadurch schützen, dass die verschiedenen Programme regelmäßig aktualisiert werden. Vermeidbar sind Probleme auch indem man darauf verzichtet, zweifelhafte Dateien von Webservern direkt auszuführen.