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Samsung Wave S8500 im Test

 
Fotocredit: Samsung
 

Das Samsung Wave S8500 schlägt als erstes Smartphone mit dem offenen Bada-Betriebssystem hohe Wellen. Die Bildqualität wird der Super AMOLED-Displaytechnologie durchaus gerecht.

(Wien, 17.06.2010) Das Samsung Wave S8500 ist das erste Smartphone der Koreaner, das mit dem eigenen Betriebssystem Bada ausgestattet ist. Die offene Plattform erleichtert Programmierern eigene Apps für das Smartphone zu entwickeln. Sie können dadurch Anwendungen schreiben, die dann auf einer Reihe von Handy-Modellen laufen.

 

TouchWiz3.0 Interface

Als Konkurrenz zu Windows Mobile und Symbian erlaubt Bada eine einfache und intuitive Bedienung - auch für User, die sich mit Touchscreen-Handys bis dato nicht anfreunden konnten. Samsung eröffnet zum Marktstart des Wave den Bada-Appstore, wo den Usern derzeit nur 200 Anwendungen zur Verfügung stehen. Das Wave S8500 setzt auf die neue Benutzeroberfläche TouchWiz3.0, die an die individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden kann. Dabei wurde das Gerät mit Features wie Bewegungssteuerung, Smart Unlock und einen selbst gestaltbaren Widget-Screen bereichert. Ein Quick Panel erlaubt es dem Anwender, seine am häufigsten genutzten Applikationen für einen möglichst schnellen und einfachen Zugang auf einem Schirm zusammenzufassen.

 

Hardware

An der Hardware gibt es – wie nicht anders von Samsung zu erwarten – nichts zu meckern: Eine absolut ausreichende Fünf-Megapixel-Kamera ist mit an Bord sowie HSDPA, Bluetooth 2.0, WLAN nach 802.11b/g/n Standard und GPS. Mit den Maßen 118 x 56 x 10,9 Millimeter liegt das Smartphone im metallischen Gehäuse und mit 116 Gramm außerdem angenehm in der Hand. Darüber hinaus gehören ein zwei beziehungsweise acht Gigabyte großer interner Speicher zur Ausstattung. Der kann via microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Die Vorderseite ist spartanisch mit drei Tasten ausgestattet: die Wähl-, Menü- und Ein-/Aus-Taste befinden sich unterhalb des kapazitativen Touchscreens. Hier geht es zum ausführlichen Online-Handbuch.


 

Bildfeatures auf Super AMOLED

Der 3,3-Zoll Super AMOLED-Touchscreen trifft größenmäßig genau ins Schwarze. Die  neuartige Display-Technologie fasziniert aber nicht nur mit umwerfender Bildqualität, sondern verspricht auch eine längere Akkulaufzeit. Das Wave-Smartphone bringt gleich zwei Kameras mit: ein vorderes und ein hinteres Kameraobjektiv mit LED-Flash. Letzteres ist für Videoanrufe konzipiert.

Das Display ist außerdem dünner, da laut Herstellerangaben bei Super AMOLED eine Bildschirmschicht weniger benutzt wird. Die Auflösung beträgt 800 x 480 Pixel und die Fünf-Megapixel-Kamera liefert diverse very-nice-to-have-Features: Serienbildaufnahmen sind genauso möglich wie Fotoeffekte, Sucherfunktion des Displays, Panorama-Funktion, Makro-Aufnahmen, Kontrasteinstellung und Fotografieren im Beauty-Shot-Modus, um ungeliebte Hautunreinheiten zu kaschieren. Videos nimmt die Kamera in HD-Auflösung auf.

 

Flüssige Bedienung

Die Software läuft dank 1-Gigahertz-Prozessor flüssig: Die Menüpunkte und Programme lassen sich ohne Verzögerungen fließend und sehr schnell aufrufen. Bei den Tools hat Samsung Ergänzungen vorgenommen: Mini Diary und Intelligente Suche liefern praktische Unterstützung im Widget-Menü. Für das Headset wurde eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse integriert. Mit dem Social-Hub werden alle wichtigen Online-Communities, Instant Messaging Systeme und E-Mail-Dienste unter einer gemeinsamen Oberfläche vereint und in das Interface eingebunden. Events und Kontakte aus Facebook und Co. werden automatisch mit dem Handy-Kalender oder dem Adressbuch verknüpft und via optionaler Push-Technologie in Echtzeit auf den aktuellsten Stand gebracht.

 

Fazit

Die Bedienung ist übersichtlich und das Gerät arbeitet schnell. Die Hardware ist robust und optisch ansprechend. Alles in allem ein durchaus positives Gesamturteil. Der Bildschirm wird seinem Namen gerecht. Einziger Nachteil gegenüber Konkurrenzmodelle ist die geringe Auswahl an Apps, die laut Samsung bald aufgestockt wird.

 

Verfügbar ist das Samsung Wave S8500 bei 3 seit Mitte Juni und ab nächster Woche auch ohne Bindung im allgemeinen Handel.

 

UVP: 429 Euro

 

 

Hier geht es zum Hersteller.

 

+ Design

+ Navigation

+ Bildqualität

– Anwendungen

 

Bewertung:

Bedienung: *****

Funktionalität: *****

Design: ***** (von je fünf Punkten)

 

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Fotos: Fotocredit: Samsung
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