(27.9.2011, 19:30) Die Ankündigung ist vollmundig und vergleichend, wie es bei uns wettbewerbsrechtlich gar nicht möglich wäre und natürlich auch für Journalisten nicht überprüfbar: „Bietet doppelte Leistung zum halben Preis im Vergleich zu HP und IBM.“
Larry Ellison, Chief Executive Officer, Oracle, und John Fowler, Executive Vice President, Oracle, haben in Redwood Shores die angeblich weltweit schnellste universell einsetzbare Systemlösung vorgestellt. Der SPARC SuperCluster T4-4 von Oracle basiert auf den neuen SPARC T4 Servern. Diese bieten die größte Performance-Steigerung, die von einer Generation von SPARC-Prozessoren zur nächsten je erreicht wurde, und konnten gleich bei neun Benchmarks Weltrekorde aufstellen.
Larry Ellison, CEO Oracle, sagt dazu, da er offenbar doch nicht seine gesamte Zeit wegen des Prozesses gegen Google vor Gericht verbringt: „Der SPARC SuperCluster T4-4 kombiniert die aktuellste Technologien für Extreme Parallelism und Extreme Compression, um einen hundertprozentig aufwärtskompatiblen Migrationspfad für SPARC-Anwender zu schaffen. Diese eine Box bewegt Daten doppelt so schnell wie der schnellste Rechner von IBM und zu einem achtmal besseren Preis-Leistungsverhältnis.“
Und jetzt wird es absolut vollmundig in der Presseaussendung: „Der SPARC SuperCluster T4-4 deklassiert HP und IBM: Er bringt die doppelte Leistung eines IBM Power7-basierten Systems oder eines HP Superdome 2 Systems, wobei sich die Kosten für den Betrieb der Datenbanken und Unternehmensapplikationen nur auf die Hälfte belaufen.“
Der SPARC SuperCluster T4-4 sei eine komplette Application-to-Disk-Lösung, die sich ideal eigne, um ein breites Spektrum von geschäftskritischen Unternehmensanwendungen zu konsolidieren.
Weitere Informationen zum SPARC SuperCluster T4-4 werden anlässlich der Oracle OpenWorld 2011 bekannt gegeben, die vom 2. bis 6. Oktober in San Francisco stattfindet.
Oracle setzt auch heuer offenbar wieder einen massiven Schwerpunkt bei der Oracle OpenWorld auf sein Angebot an Hardware und integrierten Systemen. Larry Ellison ist nämlich von Analysten und Investoren unter Druck geraten, die 7,5 Milliarden schwere Akquisition von Sun zu rechtfertigen. Der Marktanteil von Oracle im Servermarkt liegt nämlich laut IDC noch immer bei relativ mageren 6,5%, während HP mit 31,5% die Nase knapp vor IBM mit 29,2% hat.
Die TELEKOM PRESSE wird vom 2. bis 5. Oktober Live aus San Francisco berichten.
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