(04. 02. 2012: 16:30) Bei Pinterest steht nicht, wie bei bekannten sozialen Netzwerken, Informationen über die Person im Vordergrund, sondern lediglich die Interessen des jeweiligen. Es ist auch nicht von Interesse, welchem Beruf man nachgeht, oder was zu Mittag gegessen wurde. Im Mittelpunkt des Interesses steht der Austausch von schönen und interessanten Dingen.
Im März 2010 wurde Pinterest gestartet und versteht sich seit Beginn als virtuelle Pinnwand des Internets. Bei der Webseite kann man im Web gefundene Bilder, oder auch selbst gestaltete online stellen. Auch Videos sind auf Pinterest zu finden. Bei Pinterest stehen aber nicht die Kommentare oder Personen, sondern einzig und allein die Bilder und Videos.
Wie funktioniert es?
Derzeit ist Pinterest nur auf Einladungsbasis zugänglich. Nach erfolgreicher Registrierung kann man sich den Button „Pin it“ als Lesezeichen in die Browserleiste einfügen. Sobald man beim Surfen im Internet auf ein interessantes Bild, Rezept oder ähnliches stößt, klickt man auf den Button. Der Inhalt wird automatisch auf die Profilseite bei Pinterest kopiert. Auch der Link wird von Pinterest mitkopiert, um auf die ursprüngliche Quelle zu verweisen.
Zudem gibt es Pinterest auch als iPhone-Applikation, welche man sich direkt auf der Seite der virtuellen Pinnwand herunterladen kann.
Die auf Pinterest geposteten Bilder können dann von anderen Mitgliedern kommentiert und geliked werden. Man kann auch die Bilder und Videos durch einen Repin auf sein Profil weiterleiten.
Der Schwerpunkt der Seite liegt auf Dekor, Kunst und Design und zieht deswegen hauptsächlich das weibliche Publikum zwischen 25 und 44 Jahren an. Das steigende Interesse, im Dezember hatte die Seite über elf Millionen Zugriffe, zeigt, dass die Betreiber von Pinterest eine Nische gefunden haben, die Facebook und dergleichen nicht abdeckt.