(23. 01. 2012; 14:30) Die Kooperation des Herstellers Nokia mit Microsoft dürfte sich als voller Erfolg erweisen. Besonders für das finnische Unternehmen und seine Investoren wäre das wünschenswert, da sich im Vorjahr der Marktwert um satte 19 Milliarden US-Dollar verringerte.
Das seit November in Europa erhältliche Lumia 800 wurde angeblich bereits über 1,3 Millionen Mal an Betreiber und Händler verkauft. Dieser Wert ergab sich aus Einschätzungen von über 22 Analysten. Die Schätzungen liegen zwischen 800.000 und zwei Millionen verkaufter Endgeräte. Einzig ein Analyst schätzt die Verkaufszahlen auf unter eine Million.
Experten beurteilen die Verkaufszahlen als vielversprechend und prophezeien Nokia, sofern ihnen mit dem Lumia 900 ähnliches gelingt, den Abwärtstrend stoppen zu können. Das Unternehmen hat sich im Vorjahr von seinem Betriebssoftware Symbian verabschiedet und ging im Februar des Vorjahres eine Kooperation mit Microsoft ein.
Das Lumia 710 gilt unter den drei Windows-Phones als das Einsteigermodell und ist ab 270 Euro erhältlich. Das Gerät erfreut sich am asiatischen Markt und in Russland besonderer Beliebtheit. Das Lumia 800 ist seit Mitte November ab 420 Euro erhältlich und ist, wie auch schon Stephen Elop betonte, mit einem Mittelklasse-Wagen zu vergleichen.
Stephen Elop, CEO bei Nokia, weigerte sich in den letzten Monaten Prognosen über die Lumia-Geräte abzugeben und hielt die Erwartungen nach außen hin, niedrig in dem er darauf verwies, sich auf die Entwicklung eines komplett neuen Ecosystems gemeinsam mit Microsoft zu konzentrieren.
Experten sind überzeugt, dass die Lumia-Geräte noch in diesem Quartal über 3 Millionen Mal verkauft werden und einen Jahresabsatz von über 37 Millionen verkauften Endgeräten aufweisen kann.