(02.02.2011, 13:45) Die Frage- und Antwort-Social-Site Quora mag für den Durchschnittssurfer verwirrend sein, was am Schwerpunkt technischer Nischenthemen liegt. Das behauptet jedenfalls der New York Times-Tech Halbgott David Pogue. In seinem Blog-Artikel Quora raises Questions auf "Pogue's Posts" lässt er sich über die Schwächen der Seite aus.
Auch schlechte Publicity ist gute Publicity, sagt der Volksmund, und es gibt wohl jede Menge Leute, die Pogue kennen und von Quora noch kein Sterbenswörtchen gehört haben. Das wird sich wohl ändern.
Hier die Hauptaussagen von David Pogue:
· Die meisten Mehrwert-Infos betreffen Nischenbereiche in der Technologie. Pogue schreibt von einem Versuch, ein Sommercamp für seinen Sohn zu finden – erfolglos.
· Die Seite ist komplex aufgebaut. Das ist insofern ein Schuss in den Ofen, wenn man bedenkt, wie viel Aufmerksamkeit die Betreiber dem Design geben. Pogue äußert überdies Bedenken darüber, warum Quora den User die Anmeldung über Facebook laufen lässt und zusätzlich E-Mail-Adresse und Passwort verlangt. Es sei verwirrend, Usern, die sich gerade erst angemeldet haben, schon nahezulegen, welchen Personen und Themen sie 'folgen' könnten. Das Suchfeld sei nicht als Suchfeld markiert, der Button zeigt 'Ask Question'. Und so gehe es in einer Tour weiter, so Pogue.
Auch von Nutzern, die Quora keine langfristige Überlebenschance zusprechen, gibt es Pluspunkte für das ansprechende Design. Es bleibt somit ein großes Fragezeichen, ob a) es Mainstream-tauglich wird und b) falls ja, ob es im Sumpf versinkt – wie die meisten großen Frage & Antwort Sites.