(11.1.2001, 23:00) MySpace hat die Ära der sozialen Netzwerke begonnen, wurde 2005 von Murdochs News Corp um 580 Millionen Dollarübernommen und anschließend von Facebook überrundet. Nun regieren dort Finanzer, die kündigen und kürzen.
Angeblich will sich die Plattform als Unterhaltungsvehikel neu erfinden, auf Musik wollte man setzen, aber der Abstieg war offenbar unaufhaltsam. Schon seit einiger Zeit haben dort offenbar die Finanzer das Sagen, die nun zum endgültigen Kahlschlag angesetzt haben. Nun werden 47% der Belegschaft entlassen und sogar Niederlassungen wie jene in Deutschland mit 30 Mitarbeitern geschlossen. Ebenso betroffen sind die Niederlassungen in Großbritannien und Australien.
Dass die neuerlichen Einschnitte nicht die Rettung bringen werden, könnte das Management sogar aus der eigenen Geschichte ablesen. Schon 2009 wurde ein Drittel der damals noch rund 1.500 amerikanischen Jobs gekappt, was den Untergang aber nur beschleunigte.