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Mobilität voll im Griff

 
 

Die neue Version des BlackBerry Enterprise Servers ermöglicht es Unternehmen, seine mobilen Mitarbeiter bequem zentral zu administrieren. Und dazu kommen noch eine Reihe Funktionen, so dass man mobil genauso arbeiten kann wie am Büro-PC. Das alles ist ab sofort bei T-Mobile verfügbar.

Smartphones haben für mobile User gegenüber Notebooks den riesigen Vorteil, dass sie praktisch immer eingeschaltet, damit online sind und natürlich sind sie auch viel leichter zu transportieren. Und die nächste gute Nachricht ist, dass man dank der neuen Version des BlackBerry Enterprise Server (BES 5.0) (fast) alles machen kann wie vom Büro-PC.

Egal ob man Exchange oder IBM Lotus Domino im Unternehmen als Mailsystem hat, werden Mails, Kalender, Notizen oder Aufgaben am mobilen Endgerät genauso präsentiert wie am PC. Und man kann nun neue Ordner einrichten, Mails verschieben, Erinnerungen bei Mails setzen, Termineinladungen weiterschicken, Anhänge zu Kalendereinträgen aufmachen – kurz alles, was man am PC machen kann.

 

Voller Zugriff auf Unternehmensdaten
Neu bei BES 5.0 ist auch die Möglichkeit des Zugriffs auf Unternehmensdaten. Wobei wieder gilt, dass grundsätzlich alles was im Unternehmensnetz erlaubt ist, auch vom BlackBerry aus möglich ist. Welche Berechtigungen ein User hat um auf Daten zuzugreifen, wird wieder über den BES gesteuert. Allerdings – der Dateizugriff ist genauso wie die neuen Mailfunk-

tionen nur auf Geräten mit der ebenfalls neuen Firmware-Version 5 möglich. Diese ist im Moment am Storm 2 und am 9700 verfügbar. Einige der Vorgänger Modelle können aber über ein Firmwareupdate ebenfalls für die neue Funktionalität freigeschaltet werden.

 

Adressbücher und Präsenzinformation
Verbessert wurden auch die Möglichkeiten Adressbücher zu verwenden. Das Private hat man zur Verfügung, auch wenn man Offline ist, das Adressbuch in Exchange oder Domino sobald man eine Mobilfunkverbindung hat und ab der neuen Version kann man Public Adressbücher wie etwa das des Vertriebs nutzen. Und dazu gibt es auch Zugriff auf Projektfolder.

Unternehmen, die einen Office Communication Server (OCS) oder IBM Sametime haben und auf diesem Weg allen Mitarbeitern Präsenzinformationen verfügbar machen, sehen diese jetzt auch am BlackBerry. Wenn ein Außendienstler also eine Auskunft benötigt, kann er nachsehen, wer gerade wie erreichbar ist und die Anfrage nun auch vom BlackBerry direkt aus dieser Präsenzinformation über den jeweils verfügbaren besten Kommunikationskanal starten.

Auch die Anbindung an einen Mobile Voice Server ist nun möglich. Durch die direkte Kommunikation mit der unternehmensweiten Nebenstellenzentrale wird einerseits die Kommunikation verbilligt, da viele Calls über das VoIP-Netz abgewickelt werden können und andererseits ist der BlackBerry damit in ein One-Number-Konzept einbindbar.

Hohe Sicherheit gefordert
Unternehmen stellen natürlich an die Sicherheit ihrer Daten gegen missbräuchliche Verwendung weit höhere Anforderungen als Konsumenten. Über den BES können Administratoren nun 450 vordefinierte so genannte Policies definieren und damit praktisch jede Funktion des Endgerätes ausschalten oder zulassen, egal ob es um die Kamera, zusätzliche Speicherkarten, Downloads, erlaubte Internet-Seiten oder ähnliches geht. Die Policies können einzeln oder in Gruppen verteilt werden. Und – sie sind nicht löschbar. Selbst wenn ein User einen kompletten Reset durchführt, sobald sich das Gerät wieder in einem Mobilfunknetz anmeldet, bekommt es sofort die gültige Policy aufgespielt. Klar, dass auch im Falle eines Verlustes das Gerät gelöscht und endgültig gesperrt werden kann. Einen BlackBerry zu stehlen zahlt sich also überhaupt nicht aus.

Der Grund für die hohe Sicherheit liegt darin, dass BlackBerry Erzeuger RIM zentrale Server betreibt – der für Europa steht in London – an den jeder Mobilfunker einen BlackBerry beim Einloggen ins Netz meldet. Dieser zentrale Server steht wieder mit dem BES eines Unternehmens in direktem Kontakt. Auch die gesamte Datenkommunikation wird über diesen zentralen Server geroutet, allerdings verschlüsselt. Die Verschlüsselung ist nur dem BES im Unternehmen und dem jeweiligen Endgerät bekannt und so hochwertig, dass ihn Experten als mit heutigen technischen Mitteln unknackbar bezeichnen. An die Daten eines BlackBerrys zu kommen, sei damit erheblich schwieriger als in den Mailserver eines Unternehmens einzubrechen. Und noch eine Funktion hat der zentrale Server – nämlich die Komprimierung von Daten, womit einerseits das Datenvolumen verringert und die Kommunikation verbilligt wird, andererseits auch in Gebieten mit schlechterer Mobilfunkversorgung die Kommunikation beschleunigt oder gar erst ermöglicht wird.

 

Neue komfortablere Administration
In der neuen Version werden den Administratoren völlig neue und komfortable Möglichkeiten in die Hand gegeben, selbst größere Mengen von Endgeräten zu verwalten. Über ein Web-Interface können Gruppen, einzelne Geräte oder das gesamte Portfolio gemanagt werden. Auch das Verteilen von Applikationen auf Geräte wurde drastisch vereinfacht. Musste man früher mehrere Versionen je nach Gerätetyp basteln, so genügt nun eine einzige.

Auch Richtung Verfügbarkeit bietet BES 5.0 einiges mehr als die Vorgänger. Zunächst ist der Standby-Server zu nennen mit automatischer Umschaltung im Fehlerfall. Dazu kommen komfortable Monitoring Tools, die den Administrator schon vor heraufziehenden Problemen warnen können, bevor diese auftreten. Dafür sind eine Reihe von Fällen vordefiniert, aber können auch individuell pro Unternehmen eingerichtet werden. Für den Backup-Server ist keine weitere Lizenz erforderlich.

Auch für die Migration hat sich RIM einiges einfallen lassen. Es stehen Tools zur Verfügung, die einen Versionswechsel während des laufenden Betriebes ermöglichen. Die Benutzer der Endgeräte merken den vollzogenen Wechsel höchstens daran, dass sie nun erheblich mehr und komfortablere Funktionen zur Verfügung haben.

Hosted Exchange und hosted BES
Der Betrieb einer professionellen mobilen Infrastruktur erfordert einiges an Know how – sowohl für den Betrieb des Mail-Servers als auch für den BES.  Unternehmen mit einer entsprechend ausgestatteten IT-Abteilung haben damit kein Problem, aber fehlt eine solche, muss dennoch nicht auf hochprofessionelle mobile Services verzichtet werden. Das Wiener Unternehmen Mailprofi bietet in Zusammenarbeit mit T-Mobile hosted Exchange und hosted BES an.

Berechnungen zeigen, dass erst ab etwa 40 bis 50 Mitarbeitern, die Exchange und BlackBerry nutzen, sich die Anschaffung eigener Hard- und Software rechnet. In die Berechnung gehen die Kosten für die Server, die Softwarelizenzen, die Techniker und auch Energiekosten ein. Und das Schöne daran: Da fixe Beträge pro Gerät und Monat verrechnet werden, weiß man immer genau was die Kosten sind – und die sind noch dazu pro Monat je nach Zahl der verwendeten Geräte variabel.

Fazit
Der BES 5.0 ermöglicht das Arbeiten über ein Smartphone (fast) genauso, als würde man am eigenen Büro-PC werken. Die Administration ist wesentlich erleichtert und die Ausfallssicherheit deutlich gestiegen. Dank der Möglichkeit die Funktionen zu einem Fixpreis auch als hosted Services zu beziehen, können auch kleinere und mittlere Unternehmen kostengünstig ihren Mitarbeitern hochprofessionelle mobile Services zur Verfügung stellen.

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