Eine Auswertung durch Kroll Ontrack zeigt, dass in 65 Prozent der Fälle menschliches Fehlverhalten der Grund für einen Datenverlust in virtuellen Umgebungen ist.
(Böblingen, 22.4.2010) Einer Auswertung von Kroll Ontrack, Anbieter von Services im Bereich der Datenrettung und Computer Forensik, zufolge, sind menschliche Fehlbedienungen das entscheidende Problem beim Datenverlust in der Cloud.
Verursacher
Laut der Untersuchung verursachen Fehlbedienungen und mangelndes Know-How durch den Menschen 65 Prozent der Verluste bei virtuellen VMware-Systemen. 35 Prozent werden durch Hardwareausfälle verursacht. Neben System- oder Hardwarefehlern können sich auch externe Einflüsse wie der Ausfall der Notstromversorgung, Überspannung sowie Brand- und Wasserschäden auf die Lebensdauer der Daten auswirken. Bei traditionellen Systemen verhält es sich anders herum. Während bei 74 Prozent ein technisches Versagen vorliegt, fällt menschliches Fehlverhalten mit 26 Prozent geringer ins Gewicht.
"Viele Administratoren sind begeistert von den zweifelsohne bestehenden Möglichkeiten einer hochflexiblen virtuellen Speicherlandschaft. Doch zu häufig wird die Komplexität der neuen Technologie unterschätzt", so Peter Böhret, Managing Director bei Kroll Ontrack Deutschland. "Virtualisierung kann bei Fehlanwendungen zu schweren Datenverlusten führen. Vor allem, wenn Administratoren zudem den klassischen Backup vernachlässigen oder gar nicht mehr durchführen."