Bitkom, Smartphone, Studie, Massenmarkt

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Massenmarkt mobiles Internet

 

Eine Bitkom Studie in Deutschland zeigt, dass Internet via Smartphone bereits zum Massenphänomen geworden. Ein Drittel der verkauften Handys sind bereits Smartphones.

(Berlin, 15. 8. 2010) Die Internetnutzung mit dem Handy ist in der breiten Bevölkerung angekommen. Aktuell nutzen 10 Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig Internetfunktionen mit ihrem Mobiltelefon. Das entspricht 17 Prozent aller Handy-Besitzer. Rund 8 Millionen rufen Webseiten auf (13 Prozent der Handy-Besitzer), 4 Millionen schreiben E-Mails (7 Prozent) und ebenfalls 4 Millionen nutzen so genannte Apps (7 Prozent).

 

Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands Bitkom ergeben. Bei der Befragung unter 1000 Personen ab 14 Jahren waren Mehrfachnennungen möglich. „Die mobile Internetnutzung hat den Durchbruch im Massenmarkt geschafft“, sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied René Schuster. Den entscheidenden Schub habe die steigende Verbreitung von Smartphones gebracht. Die Geräte funktionieren wie ein Computer und verfügen über einen größeren, in der Regel berührungsempfindlichen Bildschirm, der den Internetzugriff erleichtert. Nach Bitkom-Prognosen werden im laufenden Jahr rund 8 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft. Das entspricht einem Drittel des gesamten Handy-Absatzes im Jahr 2010.

 

Besonders beliebt ist das mobile Internet bei den Jüngeren. Ein Viertel der 14- bis 29-jährigen Handy-Besitzer nutzt mobile Internetfunktionen: 24 Prozent der Jüngeren rufen Webseiten auf, 14 Prozent schreiben E-Mails und 13 Prozent nutzen Apps (kurz für application). Die Anwendungen der Apps sind nahezu unerschöpflich und reichen von Navigation über Nachrichten und Wetter bis zu Fahrplan- und Übersetzungsdiensten. Derzeit existieren nach Bitkom-Schätzung weltweit rund 400.000 Apps für die unterschiedlichsten Zwecke. „Die Nutzer können die gewünschten Apps aus einem virtuellen Marktplatz direkt auf das eigene Smartphone laden“, sagte Schuster. Betrieben werden die Marktplätze von den Smartphone-Herstellern. Der weitaus größte Teil der mobilen Anwendungen steht den Nutzern dabei kostenlos zur Verfügung.

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