(12.09.2011, 09:35) Während die Verwendung und Nutzung von Referenzen für das Marketing keine neue Angelegenheit ist, erhält das Phänomen um Social Proof seit dem rasanten Wachstum von Social Media eine ganz neue Bedeutung. Das enorme Gewicht liegt in den sozialen Netzwerken, die für das Erreichen verschiedenster Ziele verwendet werden können, wie ein Beitrag im Socialmedia Blog aufzeigt.
Andererseits kann Social Proof auch zur Erklärung des Erfolgs der sozialen Netzwerke herangezogen werden. Es ist offensichtlich, dass der Druck der Gruppe auf das Individuum steigt, sollte es sich aus den Gruppenaktivitäten heraushalten. Und diese Gruppenaktivitäten lassen sich nirgends leichter mitverfolgen als in sozialen Netzwerken. Darüber hinaus ist mit der Mitgliedschaft alleine schon eine entsprechende Gruppenaktivität gegeben.
Es stellt sich nun die Frage, welche Ziele mit Social Proof wie verfolgt werden können. Marketing-Websiten können Social Proof auf verschiedene Art und Weise einsetzen, um beispielsweise Kaufentscheidungen beeinflussen oder die Glaubwürdigkeit von Informationen steigern. Unternehmen wiederum verwenden Social Proof wie folgt:
1. Bewertungen im Online-Handel
Sternbewertungen und Reviews begegnen uns im Online-Handel zuhauf und erzeugen Vertrauen. Außerdem wird durch viele individuelle Kommentare die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine höhere Position in Suchmaschinenergebnissen zu erzielen.
2. Institutionen müssen be- und anerkannt sein
Auch Institutionen können über Social Proof Vertrauen schaffen.
3. Bewegung signalisiert Aktivität
So entsteht auf der Startseite von Xing der Eindruck, dass „echte“ Menschen sich zu diesem Zeitpunkt auf der Homepage aufhalten.
4. Freunde beeinflussen die Content-Auswahl
Auf der Homepage von CNN zeigt der Activity Feed an, welche Freunde welche Artikel teilen.
5. Likes und Shares zeigen Relevanz
6. Eine bestehende Gruppe zieht neue Mitglieder an