(10.01.2012; 13:00) Ein neuer Bericht des Marktforschungsunternehmens Juniper Research prognostiziert, dass die Umsätze im Bereich der In-Game-Elemente von 2,1 Milliarden Dollar 2011 auf 4,8 Milliarden Dollar 2016 anwachsen werden. Als Gründe für diesen Anstieg nennt das Unternehmen die steigende Akzeptanz für In-Game-Käufe sowie die vermehrte Verwendung von Smartphones.
Der Bericht stellt weiters fest, dass die Benutzer sich an das Freemium Modell gewöhnt haben. Vor allem in Bezug auf den Kauf von Gegenständen innerhalb eines Spiels, daher wird der Anteil der Spieler, die diese Elemente kaufen, weiter ansteigen. Am deutlichsten wird dies laut Juniper im Social und Casual Game Bereich in diesen erwartet sich der User von kostenlosen sowie kostengünstigen Spielen unterhalten zu werden sowie einen eindringenden Spielverlauf.
Ein Grund für den prognostizierten Anstieg des Umsatzes in diesem Bereich ist die Zunahme der Spiele-Entwickler, die das Freemium-Modell anstelle des Pay-per-Download-Modell nutzen. Die kostenlosen Spiele werden in größeren Mengen konsumiert und daher erhöht sich gleichzeitig die potenzielle Kundenbasis. In-Game-Käufe sind ebenso eine einfache Möglichkeit um Piraterie zu reduzieren, weil das Spiel gratis heruntergeladen werden kann und alle Käufe vom Entwickler-Server überprüft werden müssen.
Die Autorin des Berichts Charlotte Miller weist darauf hin, dass dieses Modell nicht für alle Spiele geeignet ist. Obwohl einige Spiele erhebliche Umsätze mit In-Game-Gegenständen generieren, funktioniert dies nicht bei allen Spiele und die Entwickler müssen eine feine Grenze ziehen, zwischen dem Ziel Käufe zu erhöhen, aber die Kunden gleichzeitig nicht auszubeuten.
Weitere interessante Erkenntnisse dieses Berichts sind, dass die sozialen und beiläufigen Spiele im Bereich der mobilen Spiele-Downloads den Löwenanteil ausmachen. Das Marktforschungsunternehmen sagt voraus, dass die Downloads für mobile Spiele auf den Tablets dramatisch zunehmen werden und bis 2016 soll ein Drittel der Umsätze aus diesem Bereich stammen. Gleichzeitig werden sich die Umsätze für mobile Spiele auf Featurephones in den nächsten fünf Jahren halbieren.