Im Rahmen einer Aufklärungskampagne haben US-Sicherheitsexperten die Website “I Can Stalk You” gestartet, um auf die Gefahren von Geotagging aufmerksam zu machen.
(New York, 29.08.2010) Wer Fotos und persönliche Informationen auf Sozialen Plattformen wie Facebook oder Twitter postet, muss auch mit negativen Folgen rechnen. Der zunehmende Trend des „Geotaggings“, also der Verknüpfung des Contents (inzwischen auch Bilder) mit dem Aufenthaltsort des Nutzers ruft zahlreiche Kritiker auf die Barrikaden.
Usern ist Gefahr nicht bewusst
Um die Nutzer für die Problematik zu sensibilisieren, haben US-Experten die Website I Can Stalk You gelauncht, die den mit Geo-Daten verknüpften Twitter-Content durchforstet. Hier sehen User, wie leicht es ist, diese Informationen zu verwenden, um sie auch abseits der virtuellen Welt zu verfolgen. Für Internetuser ist es inzwischen zum Alltag geworden, Einzelheiten aus ihrem Leben via Text-Messages, aber auch mit Bildern, preiszugeben. Vielen ist dabei die Gefahr, die hinter solchen Veröffentlichungen steckt, nicht bewusst, sind sich Experten sicher. So formieren sich immer mehr internationale Aufklärungskampagnen, um unerwünschte Konsequenzen zu vermeiden.
Bewusst wurde in dieser Aufklärungswebsite das negativ besetzte Wort „Stalk“ eingesetzt, um Usern die möglichen Spätfolgen für unüberlegtes Handeln zu verdeutlichen.