(20.06.2011, 12:15) Die Zahl der Angriffe auf Spiele-Konzerne steigt weiter an. Nun beklagt auch das japanische Unternehmen Sega hohe Schäden. Rund 1,3 Millionen private Kundendaten – darunter E-Mail Adressen, Passwörter und Namen – sollen von den Unbekannten Angreifern gestohlen worden sein. Persönliche Zahlungsdaten sollen von dem Diebstahl nicht betroffen sein.
Eine Sprecherin des Konzerns, Yoko Nagawasa, bedauert den Vorfall zutiefst und entschuldigt sich im Namen der Firma bei den Kunden des Spiele-Entwicklers. Zudem sei es im Moment noch unklar, wann die Firma die stillgelegte Online-Plattform wieder starten wird.

Bislang ist nicht geklärt, wer hinter dem Hacker-Angriff steht. Die derzeit wohl bekannteste Hackergruppe, LulzSec, distanziert sich von dem Angriff auf Sega. Ganz im Gegenteil: LulzSec haben sogar ihre Hilfe bei der Suche nach dem Schuldigen angeboten.