GigaNetz, Ausbau, A1, früher

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Gigaschnell ins GigaNetz

 
Fotocredit: SXC, Ivan Soares Ferrer
 

Der Ausbau für das heimische Highspeed-Internet geht zügiger voran als erwartet. Das ursprüngliche Ziel, 36 Prozent der Haushalte mit 30 Mbit/s zu verbinden, könnte bereits im September erreicht werden.

(Wien, 03.09.2010) Das ursprüngliche Ausbauziel lag bei 750.000 Haushalten und Gewerbebetrieben. Nun können mit Anfang September bereits 1,5 Millionen, also 36 Prozent aller Adressen mit Highspeed-Internet bis zu 30 Mbit/s versorgt werden. Zusätzlich zu den Glasfaser-Pilotprojekten wird neueste VDSL-Technologie ausgebaut, um den Versorgungsgrad mit Breitband-Technologie weiter zu erhöhen. Dazu gibt es mit der aonPowerKombi ein starkes Angebot zum attraktiven Preis, mit dem Kunden doppelt so schnell surfen: ab 29,90 Euro pro Monat gibt es das unlimitierte und sogeannte gigaschnelle Internet, digitales Kabelfernsehen und mobiles Internet.

 

Hungrig nach Bandbreite

"Die Internetnutzer sind hungrig nach Bandbreite. Je breiter die Datenautobahn ist, desto schneller und intensiver wird sie auch befahren. Die im Internet transportierten Datenmengen steigen exponentiell. Dafür braucht es eine geeignete Netzinfrastruktur. Wir haben vor etwas mehr als einem Jahr mit der Umsetzung eines nationalen Breitbandplans begonnen, der zum Ziel hatte, bis Ende des Jahres 750.000 Haushalte und Betriebe zu versorgen. Heute haben wir bereits 1,5 Millionen Haushalte erreicht und unser Ziel ist es, bis 2013 auf 2 Millionen zu kommen", so Hannes Ametsreiter, Generaldirektor von A1 Telekom Austria.

 

GigaNetz-Ausbau in den Ballungszentren

Im Rahmen des Infrastrukturausbaus von A1 Telekom Austria wurden bis zum 1. September 2010 in den österreichischen Ballungszentren 190 weitere Vermittlungsstellen auf VDSL@CO-Technologie  aufgerüstet. Davon 46 in Wien, 38 in der Steiermark mit Schwerpunkt Graz, 29 in Niederösterreich mit Schwerpunkt St. Pölten, 25 in Oberösterreich mit Schwerpunkt Linz, 23 in Salzburg mit Schwerpunkt Salzburg Stadt, 15 in Tirol mit Schwerpunkt Innsbruck, 8 in Burgenland, 5 in Vorarlberg und 1 in Kärnten. Damit erhöhte sich mit September 2010 die Anzahl der VDSL@CO-Standorte auf 687 und das Gesamtpotenzial in Österreich auf über 1,5 Mio. Haushalte und Gewerbebetriebe. Die VDSL@CO-Technologie ermöglicht eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 30 Mbit/s und einen Upload von bis zu 4 Mbit/s. Bei diesen Geschwindigkeiten steigt die Performance für die Kunden deutlich: Gleichzeitiges Internetsurfen, HD- und 3D-Fernsehen wird möglich und Business-Anwendungen wie Unified Communications oder Cloud Computing können ihr volles Potenzial entfalten.

 

Der Infrastrukturausbau für das 21. Jahrhundert

A1 Telekom Austria startete im November 2009 die größte Modernisierungsoffensive im Bereich Netzinfrastruktur.

Im November 2009 erfolgte der Startschuss zum Ausbau des GigaNetzes auf Basis der VDSL@CO-Technologie. Bis Ende Juni 2010 wurden bereits 570.000 Haushalte im ländlichen Raum mittels Highspeed-Internet an das GigaNetz angeschlossen. Durch die Aufrüstung weiterer 190 Vermittlungsstellen auf VDSL@CO-Technologie in den Ballungszentren und den fertiggestellten Glasfaserpilotprojekten wurden mit Anfang September bereits 37 Prozent der österreichischen Haushalte und Gewerbebetriebe mit Highspeed-Internet mit bis zu 30 Mbit/s versorgt. 30 Mbit/s ist auch jene Breitbandversorgung, die EU-Kommissarin Neelie Kroes, verantwortlich für Telekommunikation, im Rahmen der Digitalen Agenda bis 2013 für alle EU-Bürger fordert. Bis 2020 soll laut Kroes bereits die Hälfte aller Haushalte mit mehr als 100 Mbit/s surfen können.

 

Marktpotenzial für "FiberCities"

Zudem werden im Rahmen des Infrastrukturausbaus neben dem weiteren Ausbau von VDSL@CO, vier Glasfaserpilotprojekte - sogenannte "FiberCities" - mit bis zu 100 Mbit/s für insgesamt 150.000 Privathaushalte und Gewerbebetriebe realisiert. Das Pilotprojekt in Villach wurde bereits 2009 abgeschlossen, die Fertigstellung in Klagenfurt erfolgt 2010 und in den beiden Wiener Bezirken Fünfhaus und Döbling mit Anfang 2011. Bis Jahresende 2010 ist geplant, insgesamt 40 Prozent der österreichischen Haushalte und Gewerbebetriebe (unter Berücksichtigung der bis dorthin fertig gestellten "FiberCities" in Villach und Klagenfurt) mit schnellen Breitbandzugängen versorgen zu können. Das entspricht einem Marktpotenzial für die GigaSpeed-Produkte von 1,7 Millionen Haushalten in Österreich.

 

Pilotprojekte mit LTE-Technologie

Die Infrastrukturherausforderungen der Zukunft betreffen aber nicht allein den Bereich Festnetz. Im Mobilfunknetz werden heute 250-mal mehr Daten übertragen als noch vor fünf Jahren. Um die exponentiell steigenden Datenmengen bewältigen zu können, setzt A1 Telekom Austria auf eine intelligente Kombination von neuesten Technologien bei Mobilfunk und Festnetz. Im Rahmen der Modernisierungsoffensive werden 4000 Mobilfunk-Basisstationen an das Glasfasernetz angebunden, um die steigenden Datenvolumina so effizient wie möglich zu transportieren. Während HSPA+ weiter ausgebaut wird, ist in ersten Testgebieten - Wien Floridsdorf, Leopoldstadt sowie St. Pölten - bereits LTE-Technologie im Rahmen von Pilotprojekten im Einsatz.

 

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