Das zweite Quartal beschert Sony Ericsson wieder schwarze Zahlen. Unterm Strich bleibt ein Gewinn von zwölf Millionen Euro.
(Stockholm, 16.07.2010) Nach einem Verlust von 213 Millionen Euro im Vorjahr sind die mageren zwölf Millionen Euro Gewinn für Sony Ericsson dennoch ein Silberstreif am Horizont. Durch höhere Stückpreise und den anhaltenden Smartphone-Boom kann sich der Konzern über schwarze Zahlen freuen.
Teurere Handys
Der Umsatz des Joint Ventures Sony und LM Ericsson belief sich auf 1,76 Milliarden Euro. Im Vorjahr erzielten die beiden Unternehmen mit 1,68 Milliarden Euro um vier Prozent weniger. Im zweiten Quartal wurden elf Millionen Handys verkauft – weniger als im ersten Quartal. Allerdings stieg der Durchschnittspreis bei den Smartphones an, was zu höheren Umsätzen führte. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der durchschnittliche Preis je Gerät um 31 Prozent auf 160 Euro. Gegenüber dem ersten Quartal stieg der Gerätepreis um 19 Prozent.