Ein Experte demonstrierte Sicherheitslücken bei diversen Geldautomaten. Freistehende Geräte sind anfälliger für Hackangriffe als fest verbaute.
(Las Vegas/Wien, 30.07.2010) Geldautomaten können mit den richtigen Tricks dazu gebracht werden, die Scheine auszuspucken. Im Laufe der Sicherheitskonferenz Black Hat demonstrierte der Experte Barnaby Jack wie so ein Hackangriff auf einem Geldautomat möglich ist.
Schwachstellen
Bei der Vorführung nutzte Jack Sicherheitslücken an Geräten der Hersteller Tranax und Triton aus. Der Experte kaufte die Geldautomaten vor Jahren im Internet und analysierte die Software der Geräte auf ihre Fehler. Damit war es ihm möglich die Schwachstellen aufzuspüren um so die Geräte zu manipulieren.
Jack installierte während der Demo unter anderem mithilfe eines USB-Sticks einen Rootkit auf einem Geldautomaten. So konnte er das Gerät kontrollieren. Laut Jack können Hacker manipulierte Geräte auch per Modemverbindung aus der Ferne steuern. Mittlerweile haben die beiden Hersteller die Sicherheitslücken gestopft.
Standort
Bei den Demonstrationsgeräten dreht es sich um freistehende Geldautomaten, diese sind viel angreifbarer als fest verbaute in Banken, denn dort würde eine Manipulation durch Videoüberwachung oder entsprechende Sensoren auffallen.
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