Laut Gartner werden bis 2015 95 Prozent der Unternehmen eine Mehrfachstrategie für Enterprise Architecture haben.
(Egham, 28.4.2010) In den nächsten drei bis fünf Jahren werden laut dem IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner immer mehr Unternehmen mehrere Ansätze für Enterprise Architecture (EA) anstreben. Bis 2015 könnten es bereits 95 Prozent sein.
Ansätze "Unternehmen stellen fest, dass es nicht nur einen Weg zur Unterstützung ihrer EA gibt", sagt Julie Short, Research Director bei Gartner. "Entscheidungen werden stark von wirtschaftlichen Zusammenhängen und dem geschäftlichen Umfeld des Unternehmens, von Menschen und Politik, Zielvorstellungen und Erfahrungen beeinflusst. Ungeachtet des Ansatzes muss EA aber Änderungen vereinfachen. Wichtig ist es nicht, eine perfekte oder elegante Architektur für einen bestimmten Zeitpunkt zu entwerfen, sondern den Ansatz zu entwickeln, der zukünftige Herausforderungen am besten meistert."
Gartner listet vier grundlegende Ansätze für EA – Traditional, Federated, Managed diversity und Middle-Out – auf, die je nach Unternehmensstruktur passend sind. Nach Analystenmeinung setzt die Mehrheit der Unternehmen jedoch einen Mix aus den verschiedenen Ansätzen ein. Die verschiedenen Ansätze werden auch Gegenstand des Gartner Enterprise Architecture Summit 2010 sein, das am 17. und 18. Mai in London stattfindet. Nähere Informationen finden Sie hier. Mit dem Hashtag #GartnerEA werden die wichtigsten Informationen des Events zudem über Twitter kommuniziert.