(9.3.2011, 08:30) Der Blogger und Journalist André Vatter deckt seinem Blog inhttp://www.avatter.de/wordpress/2011/03/perfider-facebook-spam-ohne-umwege-in-die-gefallt-mir-falle/ die neuen Möglichkeiten, auf die Facebooks jüngste Neuerung für Spammer eröffnen. Er nutzt die Vorliebe von vielen Usern für coole YouTube Clips.
Facebook hat wie berichtet kürzlich beschlossen, den „Gefällt mir“ Button für dritte Seiten so zu erweitern, dass durch einen Klick darauf nicht mehr länger nur eine kleine Notiz auf die eigene Pinnwand geworfen wird, sondern gleich ein fetter Link mit Titel und Teaser und Bild. Ein sehr cleverer Schachzug von Facebook, da es seine Bedeutung für andere Seiten natürlich weiter steigert und sich selbst mehr Inhalte sichert.
Diese Funktion können sich aber Spammer offenbar sehr einfach zu Nutze machen. Beworben wird irgendein YouTube-Clip, der am ersten Blick cool aussieht, der in die Seite eingebettet ist. Doch das Video ist nur Maskerade für einen Facebooks Like Button – und schon produziert der nichtsahnende User, der auf „Play“ drückt erscheint auf der eigenen Pinnwand ein Status Update.
Den Status Update bekommt man meist nicht mit, denn wer meldet sich schon bei Facebook ab. Nur wenn nicht angemeldet ist, merkt man etwas, denn dann erhält man die Aufforderung zur Anmeldung.
Der Sinn der Sache: Die Webseite ist reichlich mit Werbung beladen und durch die virale Verbreitung über Facebook werden Visits und damit Einnahmen erzielt. Weitere Spam- und Malware-Anwendungen des Like Buttons sind aber zu erwarten.
Hier ein Beispiel wie es gemacht wird:
