(05. 02. 2012; 16:00) Die Daten der Studie der GfK „Social Networks in Deutschland - Reichweiten und Profildaten für Dezember 2011“ zeigen, dass Google+ seinen Weg gefunden hat und diesen auch konsequent geht. In den letzten vier Monaten konnte die Plattform ein 200 prozentiges Wachstum verzeichnen.
Google+ sieht sich im Gegensatz zu Facebook als Business Netzwerk, das zeigt auch die Änderungen bei der Google Suche mit der Einführung von Search plus your World. Hauptpunkt dieser Ausweitung der sozialen Suche beinhaltet die Integration von Informationen aus Google+. Neu ist vor allem, dass die Suchmaschine nun mit persönlichen Daten, sowie auch Fotos erweitert wird. Hinzu kommt, dass auch neuerdings Inhalte von Quellen wie Quora, WordPress, FriendFeed und LiveJournal angezeigt werden.
Zudem hat Google mit der Freischaltung des Business-Accounts einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung „Social Network for Business“ getan. Man kann davon ausgehen, dass das Unternehmen eine zunehmend wichtigere Rolle bei Online Marketing spielen wird. Google ist besonders darum bemüht, dass die Unternehmerseiten auch leicht anzulegen und zu aktualisieren sind. Dennoch lässt die Funktion mehrere Administratoren auf solchen Seiten frei zu schalten, noch immer auf sich warten.
Ein weiterer interessanter Aspekt für Unternehmen ist die Funktion des Hangouts, das Firmen ermöglicht in Konferenzen mit Kunden zu treten und so eine Möglichkeit des direkten Dialogs zu schaffen. Auch Beiträge ohne Zeichenlimitierung posten zu können und das Feature People and Pages bietet Möglichkeiten für eine langfristige Online Marketing Strategie.
Spannende Details liefert die Studie auch über die Unterschiede der geschlechterspezifischen Verteilung auf Facebook und Google+. Bei Google+ sind über 65 Prozent der Nutzer männlich. Das soziale Netzwerk von Zuckerberg zeigt dabei eine sehr ausgeglichene Präsenz von Mann und Frau. Auch bei Xing zeigt sich eine verstärkt männliche Nutzung mit 61 Prozent. 
Die Daten belegen weiters, dass Google+ vermehrt von Personen über 50 Jahren genutzt wird. Mit 9 Prozent Abstand zu Facebook liegt es mit 31 Prozent auf dem ersten Platz.