(31.01.2011, 14:09) Mit dem Launch von Facebook Places Deals in Kanad und fünf weiteren Staaten in Europa werden User über Aktionen und Preisrabatte informiert, wenn sie sich in der Nähe von Supermärkten oder anderen Geschäften befinden. Das Social Network hat dafür große Fische wie Starbucks, O2, die Telefonica als Kooperationspartner an Land gezogen, sagte Joanna Shields, Vice President von Facebook in Europa, bei einer Pressekonferenz am Montag in London.
Der Service, der vergangenes Jahr in den USA an den Start ging, funktioniert als Location based Dienst und erfasst die Geschäftskunden, sobald sie sich in der Nähe des Smartphones befinden. Um die Dienste "Orte" und "Angebote" nutzen zu können, müssen die Facebook User vorher aktiv einchecken. Welche Freunde diese Information sehen können, können die Facebook User selbst einstellen.
Inzwischen nutzen etwa 200 Millionen User Facebook mobil, Tendenz steigend. Über das Deals Tool zielt das kalifornische Unternehmen darauf ab, ein Business-taugliches Modell mit den Geschäftspartnern zu entwickeln, die ihrerseits die Social Networking User abfangen möchten, wenn sie möglichst nahe sind. Ganz im Sinne von "wenn ich schon mal in der Nähe bin…"
Vergangenes Jahr kündigte Facebook an, man werde keine direkten Gewinne aus der Places Deals-Werbung generieren. Obwohl die Vertragspartner Werbebanner auf Facebook schalten können, um ihre Angebote unter die User zu streuen.
Laut Emily White, bei Facebook zuständig für das neue Service, erklärte am Montag, dass Places Deals sich "komplett" von der Chicagoer Groupon Inc. unterscheide. Das Website Portal, das Gutscheine für Waren und Dienstleistungen an die User bringt, lehnte 2010 das 6-Milliarden-schwere Übernahme Angebot von Google ab.