(16.6.2011, 10:45) "Es geht nichts über den persönlichen Kontakt mit den Menschen", stellt Peter Bosek, Privat- und Firmenkundenvorstand der Erste Bank klar. "Dennoch wollen wir eine Multi-Channel-Bank sein und den Zugang zu Beratung und Service über alle Kanäle ermöglichen."
Damit sieht das Management der Erste Bank Österreich seine klare strategische Ausrichtung in Richtung Zukunft: Zusätzlich zum klassischen Filialgeschäft werden auch verstärkt neue Kommunikationswege eingeschlagen. "Das ist eine absolut notwendige Ergänzung. Auch Banken müssen begreifen, dass Social Media und mobile Kommunikation langsam als selbstverständlich erachtet werden."
Bankgeschäfte am Smartphone selbstverständlich
Eine große Mehrheit der Österreicher erwartet von ihrer Bank optimierte netbanking Services für Smartphones. Laut einer aktuellen Integral Umfrage sind es einfache Bankgeschäfte und Service Applikationen die erwartet werden.
25% der Smartphonebesitzer will Überweisungen mobil durchführen, 45% den Kontostand abrufen und 41% erwarten eine einfache Sperre bei Verlust oder Diebstahl der Kredit- oder Bankomatkarte. Die Internetnutzung liegt im zweiten Quartal 2011 bei 80% und der Trend geht eindeutig weiter in Richtung mobile Touchgeräte. Ein Drittel der Österreicher (das sind 43% der Internetnutzer) besitzt bereits ein Smartphone und die Bereitschaft Apps zu installieren ist sehr groß. 68% haben diese bereits installiert, immerhin 21% wissen wie das geht, nur 11% wissen nicht wie man eine App aufs Handy bringt.
Mobiles Netbanking und neue iPhone App
Erste Bank und Sparkassen reagieren auf den Smartphone Boom in Österreich. Nach dem Launch der Basisversion im Herbst 2010 wird jetzt ein optimiertes mobile Netbanking für iPhone Nutzer Wirklichkeit: Die neue iPhone Netbanking-App bietet Überweisungen, Kontostandabfragen, Kreditkartenumsätze sowie eine sofortige Sperre von Bankkarten und s Kreditkarten an.
Ein Highlight dabei ist die rasche "iPhone 2 iPhone" Überweisung via Bluetooth. Dabei können sich zwei iPhone User in Echtzeit Geld von einem Handy aufs andere überweisen. Voraussetzung ist, dass beide auf ihrem iPhone die Bluetooth-Funktion aktiviert haben und im Netbanking-Bereich eingeloggt sind.
"Das ist besonders praktisch, um einem Freund oder Kollegen rasch etwas geborgtes Bargeld zurückzugeben". Die kostenlose iPhone Netbanking-APP ist ab 25.Juni 2011 im österreichischen APP Store von Apple downloadbar. Die bewährten Funktionen der ersten Version wie Bankomat- und Filialfinder mittels GPS, aktuelle Research News oder Fremdwährungskurse sind darin integriert.
Für alle anderen Smartphones gibt es ab sofort ein mobiles Internetportal mit Netbanking das sich automatisch an das Display der jeweiligen Handymarke optimal anpasst. Diese Anwendung ist in Zusammenarbeit mit der YOC Central Eastern Europe GmbH entstanden. Eine eigene Netbanking-App für das am stärksten wachsende Betriebssystem Android ist für Ende 2011 geplant.
Testuser und Blogger für Weiterentwicklung gesucht
"Damit zeigen wir, dass für uns Social Media kein Schmäh ist", erklärt Peter Bosek den neuen Weiterentwicklungsansatz. Erste Bank und Sparkassen suchen ab sofort Testuser die die neue iPhone Netbanking-App und das mobile Netbanking für alle Smartphones auf Herz und Nieren testen. Dabei können sich Interessierte aus ganz Österreich auf http://modernsteskonto.erstebank.at bewerben und sich als Testuser registrieren lassen.Unter allen Bewerbern werden 3 iPads verlost.
Am Ende wird eine Auswahl getroffen und die Tester bloggen in regelmäßigen Abständen ihre Erfahrungen zum mobilen Netbanking und der iPhone App. Jeder kann die ersten Erfahrungsberichte natürlich kommentieren und seine Meinung zum Thema äußern. Die Verbesserungspunkte und Weiterentwicklungsvorschläge werden direkt an das Entwicklerteam weitergeleitet das sich ernsthaft damit auseinandersetzt. Nach Prüfung werden mögliche Erweiterungen per Update den Usern zur Verfügung gestellt. "Als erste Bank Österreichs leben wir damit Social Media wirklich", unterstreicht Bosek. Die Bewerbung als Testuser ist bis 11.Juli möglich, danach startet der Blog.
( )© Telekom-Presse
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