Wie Social Media die Kommunikation und Entscheidungen in Unternehmen verändert und welche Risiken mit den Chancen Hand in Hand gehen, fasst die Beratergruppe Neuwaldegg zusammen.
(Wien, 24.09.2010) Erst kürzlich hat das Netzwerk Twitter seine 20 Milliardste Kurznachricht und Facebook seinen 500 Millionsten User gefeiert. Mehr als zwei Millionen der User stammen aus Österreich - 1,4 Millionen davon sind weit über 20 Jahre alt. Diese Statistiken der beiden führenden Plattformen des Web 2.0 gaben der Beratergruppe Neuwaldegg genügend Anlass, den Einfluss von Social Media Tools auf Kommunikation und Entscheidungen in Unternehmen näher zu untersuchen.
Auf einer Pressekonferenz zum Auftakt des Symposiums „Digitales Managen“, das die Beratergruppe Neuwaldegg in Kooperation mit Jan A. Poczynek am Freitag in Wien veranstaltete, wurde diese Umfrage präsentiert.
Highlights
Das Ergebnis ist eindeutig: Die Gruppe der Facebook- und Twitter-Verweigerer wird auch in Österreichs Unternehmen zusehends kleiner. Gerald Mitterer, Senior Consultant der Beratergruppe Neuwaldegg, fasste die Highlights zusammen:
· Zwei Drittel der befragten Firmenchefs und deren Mitarbeiter geben an, Social Media Formate für die interne Kommunikation (unabhängig von Unternehmensgröße und Mitarbeiterzahl) zu verwenden.
· 65 Prozent der Befragten erwarten sich vom Einsatz von Social Media eine Förderung der Zusammenarbeit.
· 61 Prozent sehen darin ein gutes Instrument des Wissensmanagements, 60 Prozent sprechen von einer Erhöhung der Kommunikationseffizienz.
Chancen und Risiken
Die rasche Kommunikation, die Social Web Anwendungen mit sich bringt, wird als große Chance zur Verbesserung und Beschleunigung der Informationsverarbeitung gesehen. „Zeitersparnis und Effizienzsteigerung sind gute Gründe, um den Einsatz von Social Web Tools zu forcieren. Die Vorteile einer schnelleren und offenen Kommunikation werden sich dauerhaft in den Gesamtstrukturen abbilden“, prognostizierte Dr. Gerhard Hochreiter, geschäftsführender Gesellschafter der Beratergruppe Neuwaldegg. Die Empfehlungen der Beratungsexperten Hochreiter und Poczynek lauteten: Social Media als relevanter Treiber in Unternehmensumwelten ernst zu nehmen, Kultur und Struktur in Unternehmen proaktiv zu gestalten, Szenarien für bestehende Geschäftsmodelle zu durchdenken, neue Formen der Kommunikation nutzen und maßgeschneidert einsetzen (z.B. Change-Kommunikation), Strategien entwickeln, wofür und wie die Crowd Nutzen stiften könnte.
(
)
© Telekom-Presse
 |
Reaktionen auf diesen Artikel
|
|
Es wurden noch keine Reaktionen in diesem Forum eingegeben.
|
|