Marktforscher Nielsen fand heraus, dass E-Mail noch immer die auf Smartphones am häufigsten verwendete Funktion ist. Einer der Gründe für den anhaltenden Erfolg von BlackBerry.
(Wien, 3.8.2010) Bei einer Studie in den USA erhob Marktforscher Nielsen, dass auf Smartphones E-Mail 41 Prozent der Zeit verwendet wird, gefolgt vom Besuch von Portalen mit 11 Prozent, Social Networking mit 10 Prozent, Suche mit 7 Prozent und Konsumation von News mit 4 Prozent. Der Rest der Zeit verteilt sich auf andere Aktivitäten wie Videos schauen, Musik hören und ähnliches.

Die Dominanz von E-Mail als Anwendung ist wohl auch der Grund dafür, dass der Blackberry Hersteller RIM noch immer den Smartphone Markt in den USA mit einem Marktanteil von 32 Prozent anführt (siehe). Denn was die E-Mail-Funktionalität anlangt ist Blackberry noch immer vor allen anderen Smartphones führend, da können weder die Angebote von Apple noch die von Android oder Symbian mithalten.
Das neue Blackberry Messenger Service kommt noch dazu bei Teens sehr gut an, denn es ermöglicht einen privaten Chatroom, der nicht die monatliche Handyrechnung sprengt. RIM setzt auf stark auf das neue Feature und bwewirbt es derzeit recht ausgiebig in den USA. Die größten Probleme von RIM ist das veraltete Userinterface, der kleine App Store und die altmodisch anmutende Hardware. Das könnte sich allerdings heute ändern, denn RIM soll angeblich heute das neue Blackberry 9800 mit der neuen Version 6 des Betriebssystems vorstellen. Auch zur App World sind angeblich Ankündigungen geplant.
Anders sieht das Bild aus, wenn es um die Internet-Nutzung auf nicht-mobilen Devices geht. Hier dominieren Social Networks und Gaming.
Social Networks könnten auch auf Mobilgeräten in einer nicht allzu fernen Zukunft E-Mail von der Spitze verdrängen – erwarten zumindest Experten. Denn gerade Facebook setzt große Anstrengungen darin, seine mobile Präsenz zu erweitern.
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