In Zukunft sollen nicht Magnete, sondern Laserblitze, Daten auf Festplatten speichern, was eine Geschwindigkeit von 1.000 GB pro Sekunde ermöglichen soll.
(08.02.2011, 15:00) Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Schweizer Paul-Scheerer-Instituts hat nun bewiesen, dass es möglich ist, anstatt Magnete kurze Laserblitze einzusetzen, um Daten auf Festplatten zu speichern. Damit können Festplatten schneller arbeiten und weniger Energie verbrauchen.
Seit Jahrzehnten schon arbeiten Festplatten mit magnetischen Ladungen, die erzeugt und gespeichert werden. Dabei können Phasenwechseleffekte zum Einsatz kommen um auf optische Medien, die Informationen länger speichern, Daten laden zu können.
Statt bisher ein äußeres Magnetfeld zu nutzen, sollen nun Hitzeimpulse aus einem Laser verwendet werden, um die Ausrichtung der Minimagnete zu ändern. Bis jetzt war man der Meinung, dass Hitze die magnetische Ordnung zerstören würde, was nun aber widerlegt werden konnte.
Mit der neuen Technologie werden Festplatten um einiges schneller arbeiten können. In der Fachzeitschrift „Nature Communications“ etwa, spricht man davon, dass es möglich sein wird, mehrere Tausend GB pro Sekunde zu speichern. Auch die benötigte Energie wird eingespart, da man kein Magnetfeld mehr einsetzen muss.
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