Cyber-Krieg geht weiter - Angriffe gegen Mastercard, Swissfinance und PayPal

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Cyber-Krieg geht weiter - Angriffe gegen Mastercard, Swissfinance und PayPal

 

Eine Gruppe von Hackern ist derzeit damit beschäftigt, die Institutionen außer Betrieb zu setzen, die auf Druck der US-Regierung WikiLeaks hinausgeworfen haben.

(8.12.2010, 13:30) Derzeit ist zum Beispiel Mastercard im Netz nicht mehr erreichbar. Gestern hatte es wie berichtet die Schweizer Postfinance getroffen, deren Seite ebenfalls für einige Zeit nicht erreichbar gewesen ist. Auch PayPal https://www.paypal.com/, die als erste die Finanzierung von WikiLeaks unterbrochen hatten, war Ziel von allerdings erfolglosen Attacken – hier gelang es den Hackern nur den Blog für kurze Zeit unerreichbar zu machen.

 

 

Andere Sites, die das Service für WikiLeaks eingestellt hatten, wie Amazon oder EveryDNS.net gaben bekannt, noch keinen Angriffen ausgesetzt gewesen zu sein. In einem Tweet nahm eine Gruppe von Hackern und Internet Aktivisten namens Operation Payback die Verantwortung dafür. Wie Sprecher von Hackerorganisationen erklären werden die DDoS Attacken auch weiter fortgesetzt  bis Julian Assange befreit ist und WikiLeaks wieder wie vorher serviciert wird.

 

Stiftung wehrt sich gegen PayPal Sperre

Die Wau Holland Stiftung, über die die Spenden via PaPal aqn WikiLeaks geflossen sind, wehrt sich heute in einer Presseaussendung gegen die Sperre ihres Kontos:

 

Die gemeinnützige Wau Holland Stiftung hat mit großem Befremden die unangekündigte Sperrung ihres PayPal-Accounts zur Kenntnis genommen.

 

Durch diese willkürliche Entscheidung der Firma PayPal hat die Stiftung zur Zeit keinen Zugriff auf eingegangene Spenden der letzten Tage; dies betrifft insgesamt rund 10.000 Euro, die von Spendern weltweit vom vergangenen Freitag auf Samstag für das Projekt WikiLeaks gespendet wurden.

 

Zudem stellt die von PayPal veröffentlichte Behauptung, die Wau Holland Stiftung unterstütze und fördere "illegale Aktivitäten", eine Verleumdung dar, gegen die sich die Stiftung in aller Form verwehrt.

 

Die Stiftung hat deshalb mittlerweile anwaltliche Schritte gegen die Firma PayPal eingeleitet. Paypal wurde aufgefordert, diese Behauptung von ihrem Firmenblog zu entfernen sowie den berechtigen Zugriff auf das Spendenkonto wiederherzustellen. WikiLeaks und die Wau Holland Stiftung haben die Referenzen auf die Paypal-Zahlungsmöglichkeit von ihren jeweiligen Webseiten entfernt.

 

 

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