Der insolvente Elektrohändler Cosmos hat eine Finanzspritze aus der Steiermark erhalten und erlebt sein Comeback. Bei Erfolg sind 15 Standorte in Österreich geplant.
(Wien, 14.07.2010) Totgeglaubte leben länger scheint, sagt man. Die Homepage ist zwar noch leer, aber dies gilt wohl auch für die insolvente Elektrohandelskette Cosmos.
Erstfiliale öffnet am 29. Juli
Demnach haben steirische Investoren den Namen Cosmos für 50.000 Euro plus Umsatzsteuer gekauft, sagt Cosmos-Masseverwalter Karl Engelhart zu "Die Presse". Die erste Filiale der Elektrokette soll im steirischen Einkaufszentrum Arena in Fohnsdorf am 29. Juli eröffnet werden. Bis Ende 2010 sind sieben bis zehn weitere Filialen geplant, insgesamt ist die Eröffnung von 15 Standorten in Planung, so der Arena-Geschäftsführer Werner Gruber.
Hoher Bekanntheitsgrad
Die Hauptgründe für das Comeback seien, dass es etliche Einkaufszentren ohne Elektrohändler gäbe und Cosmos gut Nischen abdecke. Gruber ist überzeugt, "dass sich das Geschäft mit Cosmos rentieren wird". Weil die Marke noch immer einen hohen Bekanntheitsgrad hat und der Konkurs der Kette an der Bevölkerung außerhalb Wiens vorbeigegangen ist, könne man Cosmos gut positionieren, so Gruber.
Der ehemalige Chef und Sanierer von Cosmos sieht hingegen – vor allem in einem kleinen Land wie Österreich – keinen Bedarf für eine nationale Elektrokette.
grazer, 14.07.2010
Kontrolle von höchster Instanz - über die Zahlungsfähigkeit der Investoren und die sofortige Offenlegung deren Namen!!!!
Weshalb erst jetzt? Weshalb die Geheimhaltung der Investoren?
Herr Knobl hatte doch schon im Insolvenzverfahren von ernstzunehmenden Investoren gesprochen - was kam raus, der Konkurs!
Ein unfähiger Herr Knobl hat zumindest wieder einen Beraterjob - und die ehemaligen Angestellten warten heute noch auf ihre ausstehenden Gehälter usw.!
Und das Beste wäre, wenn auch die ehemaligen verlogenen Betriebsräte bei Cosmos NEU einsteigen!