(München, Wien, Zürich, 21.06.2010) Der neue Service von Messaging-Services-Anbieter Retarus bietet vor allem Zulieferunternehmen aus der Automobilindustrie eine kostengünstige und transparente Alternative zur Anschaffung eines eigenen OFTP2(Odette File Transfer Protocol)-Moduls.
Innerhalb eines Tages einsatzbereit
Unabhängig vom bereits eingesetzten EDI-System können Unternehmen ihre Datenkommunikation innerhalb von 24 Stunden auf das neue Protokoll umstellen. In der europäischen Automobilindustrie führt kein Weg am Kommunikationsprotokoll OFTP vorbei: Es wird für den Austausch von kaufmännischen und logistischen Daten sowie für den Austausch von Engineeringdaten (CAx) genutzt.
Mit den vom Hersteller zertifizierten Retarus Communication Services für OFTP2 können alle Teilnehmern der Wertschöpfungskette auf den neuen Standard umsteigen: Für die Lieferanten der OEMs haben die Experten der Retarus GmbH fertig konfigurierte Dienste entwickelt, bei denen die Daten der Lieferanten unabhängig vom genutzten EDI-System über eine gesicherte Verbindung zu den Retarus Rechenzentren übertragen werden. Dort werden sie verschlüsselt und via OFTP2 zum gewünschten Empfänger gesendet - im
bevorzugten Format.
All diese Dienste werden als Services im sogenannten Cloud Computing erbracht, so dass bei den beteiligten Unternehmen weder kostspielige Updates noch technologische Probleme bei der Migration anfallen.
Autozulieferer unter Zugzwang
„Die Einführung von OFTP2 wird Auswirkungen auf die gesamte Automobilbranche haben“, urteilt Björn Georg, Leiter Business Process Automation bei Retarus. „Vorreiter ist hier die Volvo Gruppe, die zum 30. Juni die Datenübertragung via X.25 stoppen, und per 31. Dezember 2010 auch die ISDN-Kommunikation einstellen wird. Damit sind auch die Zulieferer dieses Herstellers unter Zugzwang, ihre elektronische Kommunikation auf OFTP2 umzustellen.
Nachteile in der neuen Version überwunden
Die OFTP-Version 1.1 erfüllte viele Jahre die Anforderungen an einen sichern und nachvollziehbaren Datenaustausch. Nachteilig waren lediglich bandbreitenbedingte lange Übertragungszeiten von Engineering-Daten und damit verbundene hohe Kommunikationskosten. Dieser Nachteil wurde behoben: Hier basiert die Kommunikation auf TCP/IP mit SSL-Verschlüsselung, wobei die Nutzung von authentisierten Zertifikaten zwingend vorausgesetzt wird. Damit ist nicht zuletzt auch die nachweisbare, internetbasierende Übertragung von EDI- und CAD-Daten sichergestellt.
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