Die Durchdringung mit Festnetz-Breitband ist in Österreich nur wenig zufriedenstellend. Ein Förderprogramm des BMVIT soll KMU dazu ermuntern, das zu ändern.
(Wien, 28.07.2010) Während Österreich ein Spitzenreiter in Puncto mobiles Breitband ist, hinkt unser Land in Sachen Festnetz-Breitband hinterher. Mit einer Penetrationsrate von 22,7 Prozent liegen wir bei den schnellen Standleitungen weit hinter Deutschland und den skandinavischen Ländern. In Dänemark und den Niederlanden haben beispielsweise rund 37 Prozent der Bevölkerung einen Breitband-Anschluss.
Wirtschaftsfaktor Breitband
"Die aktuellen Statistiken legen nahe, dass jene Länder mit hoher Breitband-Durchdringung auch wirtschaftlich wesentlich besser dastehen", meint Alfred Ruzicka vom Bundeministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT). Der Ausbau der Infrastruktur alleine ist aber noch nicht genug, es muss auch entsprechende Inhalte geben. "Das Potenzial von Breitband kann nur über die entsprechenden Nutzungsangebote ausgeschöpft werden. Die führenden Nationen haben diesen Zusammenhang erkannt", so Ruzicka gegenüber Pressetext.
Aufgrund dessen will das BMVIT mit seinem Förderprogramm "austrian electronic network" (AT:net) vor allem KMU aus der Reserve locken, um innovative Breitbanddienste und –anwendungen voranzutreiben. Bis 11. Oktober 2010 können KMUS Projekte für die Förderung über die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft einreichen. Insgesamt stehen 2,6 Millionen Euro zur Verfügung.
Mehr Informationen zu dem Programm finden Sie hier.
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