Im dritten Geschäftsquartal verbüßt Brain Force einen Umsatzverlust um 21 Prozent. Ab Herbst sollen die Geschäfte wieder ins Rollen kommen.
(Wien, 12.08.2010) Das IT-Service-Unternehmen Brain Force weist für das dritte Quartal des Geschäftsjahres einen Rückgang des Umsatzes um 21 Prozent auf 16,57 Millionen Euro aus. Das operative EBIT (vor nicht-wiederkehrenden Aufwendungen und Erträgen) verringerte sich von -0,01 auf -0,41 Millionen Euro. Daraus errechnet sich in den ersten drei Quartalen ein um 23 Prozent geringerer Umsatz von 53,97 Millionen Euro. Bereinigt um die angesprochenen Transaktionen lag der organische Umsatzrückgang in den ersten neun Monaten bei 18 Prozent.
Aufwendungen für Restrukturierung angefallen
Für Restrukturierungsmaßnahmen sind im laufenden Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von 1,82 Millionen Euro angefallen, die durch den Buchgewinn aus dem Verkauf des Professional Services Geschäftes in Österreich von 2,47 Millionen Euro und der Aufdeckung einer stillen Reserve im Zuge der erstmaligen at-equity Konsolidierung von SolveDirect von 3,86 Millionen Euro deutlich überkompensiert wurden. "In Summe hat Brain Force in den ersten neun Monaten ein Ebitda von 5,65 Millionen Euro, ein EBIT von 3,42 Millionen Euro und ein Nettogesamtergebnis von 1,71 Millionen Euro erzielt", fasst CFO Thomas Melzer zusammen.
Aufschwung nach Urlaubsmonaten erwartet
Für das Geschäftsjahr 2009/10 erwartet Brain Force unverändert einen Konzernumsatz in der Größenordnung von 70 Millionen Euro und ein deutlich positives EBIT, wobei nicht wiederkehrende Restrukturierungsaufwendungen von 1,82 Millionen Euro und Buchgewinne von 6,33 Millionen Euro zu berücksichtigen sind. "Aus heutiger Sicht rechnen wir ab September wieder mit einem besseren wirtschaftlichen Umfeld und einem Anziehen des Geschäftes nach den Urlaubsmonaten Juli und August", so CEO Michael Hofer.