Erstmals wurden 2011 mehr Blu-ray-Player verkauft als DVD-Spieler verkauft. Der Absatz stieg um 70% und die Umsätze um 65%. Grund für den Anstieg ist, dass Blu-ray-Discs Bild und Ton in Kinoqualität bieten.
(19.05.2011; 11:00) Filme in Kinoqualität für daheim setzen sich 2011 endgültig durch. In Deutschland wurden erstmals mehr Blu-ray-Player als DVD-Spieler verkauft. Über 2 Millionen verkaufter Geräte der Nachfolgetechnologie Blu-ray stehen nur noch rund 1,7 Millionen Stück des Vorgängers DVD gegenüber. Der Absatz mit Blu-ray-Playern steigt in diesem Jahr um 70 Prozent, der Umsatz um 65 Prozent auf fast 350 Millionen Euro. Er ist damit mehr als doppelt so hoch wie der Umsatz mit DVD-Playern, der auf 165 Millionen sinkt. Der durchschnittliche Stückpreis für einen Blu-ray-Player liegt 2011 nur noch bei 170 Euro. DVD-Spieler kosten im Schnitt 98 Euro.
Blu-ray profitiert vom Trend zu 3D, hochauflösenden Bildern und deutlich besserer Tonqualität. Als derzeit einziges optisches Speichermedium verfügen Blu-rays über den dafür notwendigen Speicherplatz. Insbesondere auf großen Bildschirmen ist der Qualitätsunterschied zwischen DVD und Blu-ray deutlich, bei Blu-ray werden bis zu
fünfmal mehr Bildpunkte dargestellt. Nur mit dieser Technologie wird die ganze Leistung von Full-HD-Fernsehern und -Beamern ausgeschöpft. Im Vergleich mit HDTV-Sendungen im Fernsehen bieten Blu-ray-Discs eine nochmals verdoppelte Auflösung. Ein weiteres Feature vieler neuer Blu-ray-Player ist der integrierte Internet-Anschluss, der den Fernseher mit dem Web verbindet.
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