Zahlreiche Applikationen für Android-Smartphones oder Apples iPhone schicken sensible Informationen an unbekannte Dritte.
(Las Vegas, 30.07.2010) Laut den Sicherheitsexperten von Lookout transportieren zahlreiche Anwendungen für Android-Smartphones oder iPhones sensibel Informationen an Dritte. Auf der Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas wurden die Ergebnisse aus einer Analyse von über 100.000 Apps präsentiert.
Analyse
Laut dem Unternehmen wurden bis zu 300.000 Apps erfasst und 100.000 davon analysiert. Die Studie brachte hervor, dass jeweils ein Drittel der untersuchten Applikationen beider Plattformen einen Zugriff auf ortsbezogenen Informationen hat. 14 Prozent der iPhone-Anwendungen können auf Kontakte zugreifen und acht Prozent bei den Android-Programmen. Ungefähr die Hälfte der analysierten Android-Apps sowie zirka ein Viertel der iPhone-Apps sollen Code von Drittanbieter, der für Werbung oder Rezipientenforschung eingesetzt wird, enthalten.
Missbrauch
Eine bekannte Android-Anwendung hat persönliche Informationen an Unbekannte gesendet. Die Wallpaper-Applikation hat die SIM-Nummer, Informationen des Besitzers sowie das gespeicherte Passwort der Voicebox an einen Server geschickt, der in China registriert ist.
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© Telekom-Presse
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Reaktionen auf diesen Artikel
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Ein User, 01.08.2010
Ja Super
Es wird Zeit Apple & Co. das Handwerk zu legen.
Was soll das mit dem Ausspionieren Sensibler Daten, und das auch noch an Dritte weitergeben.
Wir kleinen Leute werden für alles bestraft, und die großen Konzerne dürfen sich über allem hermachen vor allem Apple…
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