In weniger als 48 Stunden haben sich bereits eine Million Anwender auf Apples Musik-Netzwerk Ping angemeldet. Das entspricht einem Drittel der iTunes-10-User.
(Cupertino, 06.09.2010) Der kalifornische Innovator gibt bekannt, dass seit der Markteinführung vor am 1. September eine Million Nutzer der Plattform Ping beigetreten sind. Ping ist das neue auf Musikinhalte ausgerichtete Social Network von Apple, mit dem man Künstlern und Freunden folgen kann. Zudem kann man das Soziale Treiben seiner Freunde beobachten, erforschen, über welche Musik getratscht beziehungsweise welche Songs sie herunterladen.
Features
Auf Ping erhalten User auch die Möglichkeit, von Künstlern und Freunden bereitgestellte Fotos und Videos zu betrachten, die Tourtermine anzusehen und Kommentare über andere Künstler und Alben, die sie sich anhören, lesen. Man selbst kann seine Kommentare und Meinungen, seine Lieblingsalben und -lieder, seine aus iTunes herunter geladene Musik und die Konzerte, die man besuchen möchte, in Ping veröffentlichen.
Ohne iTunes Online Store läuft beim iPhone-Hersteller gar nichts. Mit dem vor kurzem vorgestellten iPad erwarten sich die Verantwortlichen, die Zukunft von mobilem Medienkonsum und Computern neu zu definieren.
Spammer auf Ping
Doch weniger als 24 Stunden nach dem Start von Ping hat Sicherheitsexperte Sophos schon erste Spam-Angriffe auf das Musik-Netzwerk registriert. Demzufolge wird in Kommentaren für angeblich kostenlose iPhones und andere elektronische Geräte geworben. Sophos erklärt, das Musik-Netzwerk verfüge über keinen Spam- und URL-Filter, womit es unerwünschten Kommentaren hilflos ausgeliefert ist. Pings Sicherheitsfunktionen beschränken sich bisher auf anstößige Inhalte.