Die Gerüchteküche rund um Apple brodelt wieder einmal. Diesmal sind es innovative Cloudservices an denen Apple dem Vernehmen nach arbeiten soll.
(16.2.2011, 15:30) Apple plant offenbar größere Änderungen in MobileMe. Das war zuerst im Zusammenhang mit einem möglichen iPhone Nano aufgetaucht, da dieses aus Kostengründen ohne Speicher für den User gebaut werden soll. Alle Arten von Daten sollten über MobileMe in der Cloud gespeichert und wieder zurück gestreamt werden. Auch Google geht mit seinem ChromeOS den Weg alle Daten in der Cloud zu speichern - auch das Notebook benötigt dann gar keine Festplatte mehr.
Nun berichtet Cult of Mac, dass die Pläne Apples noch wesentlich weiter gehen könnten. Dazu könnten ein Streaming Service ähnlich Ustream gehören, ein Location based Check in ähnlich Foursquare und ein Geo-Tagging System ähnlich Facebook Places. Was davon wann kommen könnte ist noch unklar, aber Apple soll angeblich fieberhaft an den wichtigeren Teilen arbeiten.
Für ein Streaming iPhone würde eine User-bezogene dynamische Webseite erzeugt, die aus Informationen, Daten und Aktivitäten des Users automatisch zusammengebaut wird. Sie soll auch die
Musik und Games des Nutzers enthalten, sowie eine Historie besuchter Webseiten und Status Updates. Auch Live Videos sollen gesendet werden können, ähnlich wie das bei Ustream möglich ist.
Das Konzept sieht also eine dynamische, persönliche Webseite vor – ein Webserver in der Hosentasche. Und der Witz ist, dass auch Besucher zugelassen sein sollen. Apple sieht dafür einen granularen Datenschutz vor, so dass jeder bestimmen kann, welche Informationen mit den Mitgliedern der iGroup geteilt werden sollen. Im März 2010 war bekannt geworden, dass sich Apple eine soziale Location App patentieren hat lassen, die die Aufenthaltsorte des Users und seiner Freunde verfolgt.
Im Fall eines Besuches auf der persönlichen Webseite wurde das iPhone nun mit einem Ping aufgefordert seinen Standort bekannt zu geben, ähnlich der Find-my-Phone-Funktion.
Nach den Informationen soll Apple auch an einer Funktion Tokens arbeiten, die dem User erlaubt, Orte mit Informationen, Fotos und Tipps zu versorgen. Und kann natürlich auch nachsehen, welche Tokens andere an einem bestimmten Ort hinterlassen haben.
Es ist durchaus möglich, dass Apple die nächsten Innovationen in der Cloud vorbereitet und nicht mehr nur am iPhone selbst. Im Zusammenhang mit einer speicherlosen und günstigeren Version des iPhone wäre das auch ein logischer Schritt.
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© Telekom-Presse
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