(9.12.2010, 15:30) Nachdem die Gruppe Operation Payback Visa über längere Zeit lahmgelegt hatten soll nun offenbar eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service) auf Amazon erfolgen. Amazon hatte WikiLeaks nach nur 24 Stunden aus seinem Hosting-Service entfernt, nachdem der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses, Senator Jo Liebermann, darauf gedrängt hatte.
Trotz der Sperrung des Kontos durch Twitter, auf dem der Angriff auf Visa angekündigt war, wird Twitter offenbar nach wie vor zur Verständigung genutzt wie der Screenshot des Tweets zeigt. Dennoch ist fraglich, ob die Nicht-Gruppe noch genügend Computer zu Stande bringt, um einen Angriff auf Amazon.com erfolgreich führen zu können.
Amazon würde ein Shutdown seiner Webadresse wesentlich empfindlicher trffen, da das gesamte Geschäft des Buchhändlers eben online verläuft.
[Update 20:30] In einem weitern Tweet am gleichen Account wurde das Ziel auf PayPal geändert. Die Verständigung der Haacker erfolgt teil über Tweets und teils über Anweisungen, die in einen Internet-Radio-Kanal eingeblendet werden.
Heute Nachmittag ist ein 16jähriger in Holland wegen Beteiligung an den Hackerangriffen auf PayPal, Mastercard und Visa verhaftet worden. Als einer von Tausenden hat er jedoch keine zentrale Rolle gespielt.

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