Knapp 28.000 neue Userinnen und User verzeichnete Facebook im Dezember 2010. Einen Wachstumsschub gibt es quer durch alle Altersgruppen. Nur die Damen 64+ scheinen kein sonderliches Interesse an Facebook zu haben.
(12.01.2011, 15:23) Weiter heißt es Wachstum, Wachstum, Wachstum bei den Facebook-Nutzerzahlen. Auch in Österreich. Was Twitter sichtlich schwer fällt – obwohl das in unseren Augen letztendlich am mangelnden Wissen über die vielen Vorteile Twitters liegen kann – schafft das von Mark Zuckerberg geführte Social Network. Bekanntheit und Beliebtheit von Facebook unter den heimischen Userinnen und Usern steigt kontinuierlich.

Ähnlich wie der Sprung von Oktober auf November konnte auch der Dezember einen Wachstumsschub, nämlich 1,23 % bzw. 27.660 neue UserInnen, verzeichnen. Den stärksten "Ansturm" lieferte mit 2,17% die Gruppe der 35-44-Jährigen. Auch die Altersgruppe 64+ verzeichnet im Dezember ein Plus von 1,59% im Vergleich zum Vormonat. Im letzten Monat des Jahres 2010 zählten insgesamt 2,272 Mio. ÖsterreicherInnen zu den Mitgliedern des Sozialen Netzwerkes.

Punkto Altersverteilung bleibt alles beim Alten. Weiterhin stärkste Nutzergruppe sind die 18- bis 25-Jährigen. An 2. Stelle stehen die 26 bis 34-Jährigen und die Jüngsten zwischen 13 und 17 Jahren. Eine relevante Geschlechterkluft findet – zumindest bei der Nutzung von Facebook – in Österreich nicht statt. Der Männeranteil überwiegt nur leicht. Der stärkste Altersunterschied herrscht bei den Pensionisten. Lediglich 38,47% der über 64-jährigen Frauen stehen 61,53% männlichen Facebook-Nutzern gegenüber.

Was die Damen wohl vom virtuellen Netzwerken abhält? Vielleicht bevorzugen sie das Netzwerken in realer Runde.
Quellen: Cloud Thinkn Consulting
Thomas Hutter
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© Telekom-Presse
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