(25.01.2012, 11:15) Im dritten Quartal 2011 konnte der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren einen Gewinn verbuchen. Im letzten Vierteljahr des Geschäftsjahres 2011 musste allerdings ein Verlust hingenommen werden. Nach der gestern veröffentlichten Bilanz beläuft sich der Fehlbetrag auf 177 Millionen Dollar (136 Millionen Euro. Übertragen auf den Aktienwert bedeutet dies einen Rückgang von 0,24 Dollar pro Wertpapier. Allerdings konnte das Unternehmen den Umsatz um 2 Prozent auf 1,69 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro) steigern.
Im Vorjahreszeitraum konnte ein Gewinn von 375 Millionen Dollar bzw. 50 Cent pro Aktie verbucht werden. Für Analysten kommt dieses Ergebnis sehr überraschend: Sie gingen für das vierte Quartal 2011 von einem Gewinn von 16 Cent pro Aktie und Erlösen in der Höhe von 1,72 Milliarden Dollar aus.
AMD konnte nach eigenen Angaben im Jahr 2011 mehr als 30 Millionen APUs (Accelerated Processing Unit) ausliefern. APU ist die von AMD gewählte Bezeichnung für CPUs mit integrierter Grafikeinheit. Der Durchschnittspreis dieser Prozessoren lag auf dem Vorjahresniveau. Insgesamt konnte der Bereich Computing Solutions 1,3 Milliarden Dollar erwirtschaften.
Das gesamte Geschäftsjahr 2011 schloss AMD mit einem Gewinn im Ausmaß von 368 Millionen Dollar und Einnahmen von 6,57 Milliarden Dollar ab. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies aber einen drastischen Gewinnrückgang von 57 Prozent dar, bei gleichzeitigem Anstieg des Umsatzes um 1,2 Prozent.
Im ersten Quartal 2012 soll der Umsatz weiterhin um prognostizierte 8 Prozent wachsen, was einen Anstieg der Umsatzerlöse um 1,6 Milliarden Dollar entspricht. Die AMD-Aktie schloss heute an der NYSE bei 6,53 Dollar.

(Quelle: AMD)
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